Schlusswort

Ich hoffe, mein Buch konnte Sie zumindest zum Nachdenken anregen. Wie
Lobaczewski klarstellte, ist der erste Weg zur Heilung einer Krankheit schon deren
Diagnose. Bei der Bekämpfung des Bösen beginnt die Heilung jedoch schon mit der
Erkenntnis. Inzwischen gibt es Millionen Patienten der Putin-Seuche, die dringend
geheilt werden müssten. Falls mein Buch Sie geheilt hat, drücken Sie es bitte anderen
Menschen in die Hand, die noch an der Krankheit leiden. So könnten wir endlich eine
Bewegung lostreten, vor der sich die Machtelite wirklich fürchten müsste.

Ich will klarstellen, dass ich nicht vorhabe, die Karrieren der genannten Personen
aus den alternativen Medien zu zerstören. Ich hege auch keinen persönlichen Groll
gegen sie. Zu einer öffentlichen Diskussion bin ich jederzeit bereit und werde diese
auch suchen. Libertäre, die ein Problem mit der Berichterstattung in den alternativen
Medien haben, können sich nun dieses Buch bestellen und es den entsprechenden
Personen in die Hand drücken. Ich bin mir sicher, dass jeder der Genannten früher
oder später über mein Buch stolpern wird. Würden Elsässer, Hörstel & Co. nicht
darauf reagieren, wüsste ich, dass ich einen wunden Punkt getroffen hätte. Würden
sie reagieren, würden sie damit mein Buch bekannter machen. Ich kann folglich nur
gewinnen.

Der Begriff „Politik“ ist nach der Lektüre dieses Buches einfach erklärt: Politik ist
ein Trick von Psychopathen, die eine Erfindung namens „Staat“ ausnutzen, um Nicht-
Psychopathen zu unterwerfen. Eine Befürwortung der Politik ist das Grundproblem,
an dem die alternativen Medien leiden. Würde man Politik allgemein als unmoralisch
erachten, ließe sich eine Unterstützung Wladimir Putins von Anfang an ausschließen.
Lobaczewski stellte in seinem Buch die wichtige Frage, ob man „Pathokraten“ wie
Hitler überhaupt in die Verantwortung ziehen könne. Hat Hitler einen einzigen Juden
persönlich ermordet? Eine einzige Bombe im Zweiten Weltkrieg selbst abgeworfen?
Von welch naiver Denkweise zeugt es, eine einzige Person für die Entstehung des
Bösen in einer Nation verantwortlich zu machen? Eine Zentralregierung könnte einer
gesamten Bevölkerung unmöglich ihren Willen aufzwingen, würde sie sich nicht
innerhalb der Nichtregierungsöffentlichkeit auf weitverbreitete Unterstützung und
freiwillige Kooperation treffen. So stellte der französische Autor Etienne de La Boetie
schon vor fast 500 Jahren fest, dass ein Volk sich immer freiwillig einem Herrscher
unterwirft: Wer auf diese Weise über euch herrscht [...] hat in der Tat nichts mehr als die
Macht, die ihr ihm verliehen habt, um euch zu zerstören. Wo hat er genug Augen her, euch
auszuspionieren, wenn ihr sie nicht selber bereitstellt? Wie kann er so viele Arme haben, um
euch zu schlagen, wenn er sie nicht von euch leiht? Die Füße, die eure Städte zertrampeln,
wo bekommt er sie her, wenn sie nicht eure eigenen sind? Wie hat er jegliche Macht über
euch außer durch euch? Wie könnte er es wagen, euch anzugreifen, wenn er von euch keine
Kooperation bekäme? Was würde er tun, wenn ihr nicht selber den Dieb stillschweigend
dulden würdet, der euch ausplündert, wenn ihr nicht Komplizen des Mörders wäret, der
euch umbringt, wenn ihr euch nicht selber verraten würdet? Ihr sät eure Ernte, damit er
sie verwüsten kann, ihr baut und richtet eure Häuser ein, um ihm Güter zur Plünderung

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