Versäumnis
auf
ebendiese
Goldwaage
legen
„will“.
Er
„will“
die
Fakten
manipulativ
verdrehen, damit Russland besser dasteht als die Realität es hergeben würde!
Dagegen heißt es von ihm zur deutlich knapper und transparenter gewählten
neuen ukrainischen Regierung: Die neue Regierung in Kiew kam unrechtmäfig
zustande”” Selbst wenn es so gewesen wäre, rechtfertigt das nicht die Verteidigung
des russischen Vorgehens auf der Krim.
verdrehen, damit Russland besser dasteht als die Realität es hergeben würde!
Dagegen heißt es von ihm zur deutlich knapper und transparenter gewählten
neuen ukrainischen Regierung: Die neue Regierung in Kiew kam unrechtmäfig
zustande”” Selbst wenn es so gewesen wäre, rechtfertigt das nicht die Verteidigung
des russischen Vorgehens auf der Krim.
Zwei
Tage
nach
dem
Referendum
hielt
Putin
im
Moskauer
Kreml
in
feierlichem
Rahmen eine patriotische Rede vor den Abgeordneten. So wie es sich für eine tadellose
Re-Stalinisierung gehört, appellierte Putin nach dem stalinistisch anmutenden
Wahlerfolg von 97 Prozent an die lange und glanzvolle Geschichte der Ukrainer,
die vor ein paar Jahrzehnten noch mit Viehwaggons von den Russen abtransportiert
worden waren: Auf der Krim ist alles durchdrungen von unserer gemeinsamen Geschichte
und unserem gemeinsamen Stolz. Viele Symbole auf der Halbinsel seien heilig für uns,
Symbole des russischen Kriegsruhms und Heldenmuts.*> In der Tat waren die 58 Prozent
der russischen Krimbewohner etwas perplex, als sie 1991 plötzlich zu Ukrainern wurden
und sich mit einer neuen Landessprache konfrontiert sahen, die sie kaum verstanden.
Aber es war Teil der russischen Taktik, Spannungen zwischen Ukrainern und Russen
entstehen zu lassen. Die russischsprachigen Krimbewohner, die die Rückkehr Russlands
beklatschten, waren von den Langzeitstrategen erfolgreich eingesetzte Schachfiguren in
einem größeren Spiel.
Rahmen eine patriotische Rede vor den Abgeordneten. So wie es sich für eine tadellose
Re-Stalinisierung gehört, appellierte Putin nach dem stalinistisch anmutenden
Wahlerfolg von 97 Prozent an die lange und glanzvolle Geschichte der Ukrainer,
die vor ein paar Jahrzehnten noch mit Viehwaggons von den Russen abtransportiert
worden waren: Auf der Krim ist alles durchdrungen von unserer gemeinsamen Geschichte
und unserem gemeinsamen Stolz. Viele Symbole auf der Halbinsel seien heilig für uns,
Symbole des russischen Kriegsruhms und Heldenmuts.*> In der Tat waren die 58 Prozent
der russischen Krimbewohner etwas perplex, als sie 1991 plötzlich zu Ukrainern wurden
und sich mit einer neuen Landessprache konfrontiert sahen, die sie kaum verstanden.
Aber es war Teil der russischen Taktik, Spannungen zwischen Ukrainern und Russen
entstehen zu lassen. Die russischsprachigen Krimbewohner, die die Rückkehr Russlands
beklatschten, waren von den Langzeitstrategen erfolgreich eingesetzte Schachfiguren in
einem größeren Spiel.
Danach
folgte
in
Putins
Rede
die
übliche
Verunglimpfung
der
Gegner
als
„Faschisten“. Die Organisatoren des Maidan in Kiew hätten zu Terror, Morden
und Pogromen gegriffen: Die wichtigsten Gehilfen des Putsches waren Nationalisten,
Neonazisten, Russophobe und Antisemiten.“° Ist es nicht interessant zu sehen, wie die
alternative Presse beim Wiederholen der russischen Propaganda die Nazikeule zückt,
die ihnen in Deutschland an den Kopf fliegt. Putins Märchen, die russischen Truppen
hätten die Krim vor Faschistenhorden aus Kiew beschützen müssen, wird von den
alternativen Medien kritiklos in ihr Text- bzw. Videofenster kopiert. Wenn man sie
in Deutschland aber als ,,Antisemiten® bezeichnet, können sie nicht glauben, wie
oberflächlich man sie abstempelt. Dabei tun sie dasselbe: Der Mainstream-Redakteur
hört von seinem Chef: „Hey, dieser Ken Jebsen ist doch ein Antisemit, schreibt da
mal ‘nen Artikel drüber!“ Der Mainstream-Redakteur schreibt einen oberflächlichen
Hetzartikel, ohne sich mit Ken Jebsen auseinandergesetzt oder überhaupt recherchiert
zu haben. Ken Jebsen hört: „Hey Ken, die neue Regierung in der Ukraine, das sind
alles Faschisten!“ Ken Jebsen schreibt eine oberflächliche Wutrede gegen die neue
faschistische Regierung und den kriminellen Westen, ohne sich vernünftig informiert
zu haben. Den Faschismus in seiner reinsten Form sehen wir in Putins Russland,
das sich mit dem Appell an Patriotismus und Vaterlandsliebe auf die Befreiung des
gesamten Territoriums der früheren Sowjetunion vorbereitet. Die Ukraine war nur der
Startschuss für Phase 4!
„Faschisten“. Die Organisatoren des Maidan in Kiew hätten zu Terror, Morden
und Pogromen gegriffen: Die wichtigsten Gehilfen des Putsches waren Nationalisten,
Neonazisten, Russophobe und Antisemiten.“° Ist es nicht interessant zu sehen, wie die
alternative Presse beim Wiederholen der russischen Propaganda die Nazikeule zückt,
die ihnen in Deutschland an den Kopf fliegt. Putins Märchen, die russischen Truppen
hätten die Krim vor Faschistenhorden aus Kiew beschützen müssen, wird von den
alternativen Medien kritiklos in ihr Text- bzw. Videofenster kopiert. Wenn man sie
in Deutschland aber als ,,Antisemiten® bezeichnet, können sie nicht glauben, wie
oberflächlich man sie abstempelt. Dabei tun sie dasselbe: Der Mainstream-Redakteur
hört von seinem Chef: „Hey, dieser Ken Jebsen ist doch ein Antisemit, schreibt da
mal ‘nen Artikel drüber!“ Der Mainstream-Redakteur schreibt einen oberflächlichen
Hetzartikel, ohne sich mit Ken Jebsen auseinandergesetzt oder überhaupt recherchiert
zu haben. Ken Jebsen hört: „Hey Ken, die neue Regierung in der Ukraine, das sind
alles Faschisten!“ Ken Jebsen schreibt eine oberflächliche Wutrede gegen die neue
faschistische Regierung und den kriminellen Westen, ohne sich vernünftig informiert
zu haben. Den Faschismus in seiner reinsten Form sehen wir in Putins Russland,
das sich mit dem Appell an Patriotismus und Vaterlandsliebe auf die Befreiung des
gesamten Territoriums der früheren Sowjetunion vorbereitet. Die Ukraine war nur der
Startschuss für Phase 4!
Der
dem
Compact-Magazin
und
der
Wissensmanufaktur
(siehe
S.45
f.)
nahestehende Staatsrechtslehrer Karl Albrecht Schachtschneider scheint endgültig den
Verstand verloren zu haben, wenn er sich bei der Verteidigung von Putins Eroberung
nahestehende Staatsrechtslehrer Karl Albrecht Schachtschneider scheint endgültig den
Verstand verloren zu haben, wenn er sich bei der Verteidigung von Putins Eroberung
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