benutzt.
Der
Islam
gehört
zu
den
Figuren
im
Schachspiel
der
Rothschilds.
Weil
das
Christentum
eigentlich
ein
Glaube
ist
und
in
seiner
ursprünglichen
Botschaft keinerlei Gehorsam gegenüber einer Institution wie der Katholischen Kirche
einfordert, wurde es zur Grundlage der Moderne. Die lockere Grundhaltung der
westlichen Gesellschaften gegenüber der eigenen Religion entstand durch die ständige
Diskussion über die Inhalte der Bibel, die biblischen Warnungen vor Selbstgerechtigkeit
(Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet Mt 7,1), das Pochen auf Toleranz und
das christliche Gebot der Nächstenliebe. So sagte Jesus: Wie ihr wollt, dass die Leute
euch tun sollen, so tut ihnen auch. (Lk 6,31) Immanuel Kant formulierte dieses Prinzip
fast zwei Jahrtausende später in nichtreligiöser Sprache als Kategorischen Imperativ:
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen
Gesetzgebung gelten könne. Die freiheitlichen Ansätze des Christentums und dessen
ständige Hinterfragung schufen die perfekten Voraussetzungen für die Aufklärung,
die die religiösen Dogmen der Kirchen hinwegfegte und das Naturrecht jedes
Menschen betonte. Ob die wahren Lehren Jesu im Wesentlichen mit denen der
Aufklärung übereinstimmen, kann man heute schwer sagen. An dem Originaltext der
Bibel sind eine Vielzahl von Änderungen vorgenommen worden. Päpste beauftragten
Kirchenlehrer, neue, der Katholischen Kirche genehme, lateinische Übersetzungen
der Bibel zu verfassen. Auch die gut gemeinten Übersetzungen in andere Sprachen
haben die Botschaft Jesu möglicherweise verzerrt. Es gab bis ins vierte Jahrhundert
ungefähr 80 Evangelien, voller sich teils widersprechender Aussagen von Autoren, die
Erzählungen niederschrieben, ohne zur Zeit Jesus gelebt zu haben. Vier davon wurden
schlussendlich willkürlich ausgewählt und zur „göttlichen Offenbarung“ erklärt. Alle
anderen Evangelien wurden von der Römischen Kirche als Irrlehre verdammt, da
sie nicht ins Konzept passten.”* Selbst wenn jeder Satz der Jesus-Geschichte von
den Katholiken verändert worden wire: Jesus wurde vom Römischen Staat ans
Kreuz genagelt! Die Passion Christi sagt uns eindeutig, dass der Staat Menschen
verurteilt, die es nicht verdient haben. Auch wenn sich die Bibel oft widerspricht,
kann man vor allem in der Leidensgeschichte eine klare libertire Botschaft erkennen.
Ob der Libertarismus und die Rebellion gegen das Romische Imperium sowie gegen
die korrupten Pharisier in Wahrheit die Kernbotschaft Jesu war, lässt sich heute kaum
noch überprüfen. Es ist zumindest nicht auszuschließen. Erstaunlicherweise wurden
auch Mohammed in den Schriften unrealistische Wundertaten wie die von Jesus
nachgesagt, z.B. die Teilung des Mondes und das Wunder der Heilung. Mir scheint es
so, als hätte die Römische Kirche Jesus diese ,,Superkrifte” angedichtet, um von seiner
libertiren Botschaft abzulenken und ihn zu einem Religionsfiihrer wie Mohammed zu
machen.
Botschaft keinerlei Gehorsam gegenüber einer Institution wie der Katholischen Kirche
einfordert, wurde es zur Grundlage der Moderne. Die lockere Grundhaltung der
westlichen Gesellschaften gegenüber der eigenen Religion entstand durch die ständige
Diskussion über die Inhalte der Bibel, die biblischen Warnungen vor Selbstgerechtigkeit
(Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet Mt 7,1), das Pochen auf Toleranz und
das christliche Gebot der Nächstenliebe. So sagte Jesus: Wie ihr wollt, dass die Leute
euch tun sollen, so tut ihnen auch. (Lk 6,31) Immanuel Kant formulierte dieses Prinzip
fast zwei Jahrtausende später in nichtreligiöser Sprache als Kategorischen Imperativ:
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen
Gesetzgebung gelten könne. Die freiheitlichen Ansätze des Christentums und dessen
ständige Hinterfragung schufen die perfekten Voraussetzungen für die Aufklärung,
die die religiösen Dogmen der Kirchen hinwegfegte und das Naturrecht jedes
Menschen betonte. Ob die wahren Lehren Jesu im Wesentlichen mit denen der
Aufklärung übereinstimmen, kann man heute schwer sagen. An dem Originaltext der
Bibel sind eine Vielzahl von Änderungen vorgenommen worden. Päpste beauftragten
Kirchenlehrer, neue, der Katholischen Kirche genehme, lateinische Übersetzungen
der Bibel zu verfassen. Auch die gut gemeinten Übersetzungen in andere Sprachen
haben die Botschaft Jesu möglicherweise verzerrt. Es gab bis ins vierte Jahrhundert
ungefähr 80 Evangelien, voller sich teils widersprechender Aussagen von Autoren, die
Erzählungen niederschrieben, ohne zur Zeit Jesus gelebt zu haben. Vier davon wurden
schlussendlich willkürlich ausgewählt und zur „göttlichen Offenbarung“ erklärt. Alle
anderen Evangelien wurden von der Römischen Kirche als Irrlehre verdammt, da
sie nicht ins Konzept passten.”* Selbst wenn jeder Satz der Jesus-Geschichte von
den Katholiken verändert worden wire: Jesus wurde vom Römischen Staat ans
Kreuz genagelt! Die Passion Christi sagt uns eindeutig, dass der Staat Menschen
verurteilt, die es nicht verdient haben. Auch wenn sich die Bibel oft widerspricht,
kann man vor allem in der Leidensgeschichte eine klare libertire Botschaft erkennen.
Ob der Libertarismus und die Rebellion gegen das Romische Imperium sowie gegen
die korrupten Pharisier in Wahrheit die Kernbotschaft Jesu war, lässt sich heute kaum
noch überprüfen. Es ist zumindest nicht auszuschließen. Erstaunlicherweise wurden
auch Mohammed in den Schriften unrealistische Wundertaten wie die von Jesus
nachgesagt, z.B. die Teilung des Mondes und das Wunder der Heilung. Mir scheint es
so, als hätte die Römische Kirche Jesus diese ,,Superkrifte” angedichtet, um von seiner
libertiren Botschaft abzulenken und ihn zu einem Religionsfiihrer wie Mohammed zu
machen.
Kein
Zweifel
besteht
daran,
dass
Mohammed
keinerlei
libertire
Botschaft
hatte.
Jesus starb als gedchteter Staatsfeind am Kreuz, Mohammed als gefeierter Staatsmann
im Bett. Er betrachtete sich als legitimen Nachfolger Jesu, konnte jedoch mit dessen
unrithmlichem Ende nichts anfangen. Er leugnete im Koran sogar, dass Jesus gekreuzigt
worden war, weil er glaubte, die gottgefillige Sache würde stets über den Gegner
triumphieren. Fiir Christen bedeutet der gekreuzigte Heiland die Solidaritit Gottes
Jesus starb als gedchteter Staatsfeind am Kreuz, Mohammed als gefeierter Staatsmann
im Bett. Er betrachtete sich als legitimen Nachfolger Jesu, konnte jedoch mit dessen
unrithmlichem Ende nichts anfangen. Er leugnete im Koran sogar, dass Jesus gekreuzigt
worden war, weil er glaubte, die gottgefillige Sache würde stets über den Gegner
triumphieren. Fiir Christen bedeutet der gekreuzigte Heiland die Solidaritit Gottes
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