entscheidende
Rolle
im
Leben
vieler
seiner
Anhänger.
Wäre
der
Islam
eine
Religion,
die
zum Widerstand gegen den Staat aufruft, würde er in der Tat so bekämpft werden, wie
Wisnewski sich das vorstellt, doch das ist definitiv nicht der Fall.
zum Widerstand gegen den Staat aufruft, würde er in der Tat so bekämpft werden, wie
Wisnewski sich das vorstellt, doch das ist definitiv nicht der Fall.
Der
Koran
akzeptiert
den
Zustand
der
Welt
als
gottgewollt,
deshalb
ist
alles
zu
den Zeiten Mohammeds Vorgefundene richtig: Die Sklaverei (der Nichtmuslime)
war für Mohammed Teil der gottgewollten Ordnung, da es Sklaverei, zumindest
nach seinem Wissen, ja schon immer gegeben hatte. Die Frau war schon immer
Eigentum des Mannes, also änderte der Islam daran nichts. Raubzüge gehörten
schon immer zur Lebensweise der Nomaden, also spannte Mohammed sie vor den
Karren seiner Religion. Krieg existierte, seit es Menschen gibt, also war es legitim
für Mohammed, 27 Feldzüge zu führen.” Das galt auch für Staaten: Muslimische
Herrscher waren oft despotische und grausame Hasardeure, doch wurden sie
von ihren Völkern akzeptiert, da der Koran ein tyrannisches Machtmonopol
rechtfertigt, weil ein solches schon vor Mohammed existiert hatte und somit
auch Gottes Willen entsprach. Wichtig war nur, dass der entsprechende Tyrann
an den Islam glaubte. Für Muslime ist Gott der Autor des Korans und nicht wie
in der Bibel deren Thema. Da Gott im Islam, so wie in jeder Religion, unfehlbar ist,
können die Koran-Verse zur Rechtfertigung der Sklaverei und des Staats nicht mehr
verändert werden. Die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Religion ist mit
der islamischen Weltauffassung unvereinbar, da Allahs Wort unfehlbar sein muss. Der
Islam war und ist wegen seiner schriftlichen Grundlage kaum zur Modernisierung
fähig.
den Zeiten Mohammeds Vorgefundene richtig: Die Sklaverei (der Nichtmuslime)
war für Mohammed Teil der gottgewollten Ordnung, da es Sklaverei, zumindest
nach seinem Wissen, ja schon immer gegeben hatte. Die Frau war schon immer
Eigentum des Mannes, also änderte der Islam daran nichts. Raubzüge gehörten
schon immer zur Lebensweise der Nomaden, also spannte Mohammed sie vor den
Karren seiner Religion. Krieg existierte, seit es Menschen gibt, also war es legitim
für Mohammed, 27 Feldzüge zu führen.” Das galt auch für Staaten: Muslimische
Herrscher waren oft despotische und grausame Hasardeure, doch wurden sie
von ihren Völkern akzeptiert, da der Koran ein tyrannisches Machtmonopol
rechtfertigt, weil ein solches schon vor Mohammed existiert hatte und somit
auch Gottes Willen entsprach. Wichtig war nur, dass der entsprechende Tyrann
an den Islam glaubte. Für Muslime ist Gott der Autor des Korans und nicht wie
in der Bibel deren Thema. Da Gott im Islam, so wie in jeder Religion, unfehlbar ist,
können die Koran-Verse zur Rechtfertigung der Sklaverei und des Staats nicht mehr
verändert werden. Die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Religion ist mit
der islamischen Weltauffassung unvereinbar, da Allahs Wort unfehlbar sein muss. Der
Islam war und ist wegen seiner schriftlichen Grundlage kaum zur Modernisierung
fähig.
Wer
als
Libertärer
Religionen
miteinander
vergleichen
will,
muss
sich
darauf
konzentrieren, welche Religion das Selbsteigentum am besten verteidigt bzw.
welche Religion sich dahin entwickelte, das Selbsteigentum zu verteidigen bzw.
welche Religion solche Verbesserungen zulässt, die auf eine Verteidigung des
Selbsteigentums Wert legen könnten. Als Libertärer kann man zwischen besseren
und schlechteren Religionen unterscheiden, ohne dabei eine dieser Religionen zu
unterstützen. Da die Bibel von den Christen nicht als das „Wort Gottes“ verstanden wird
und von mehreren Personen geschrieben wurde, war die kritische Auseinandersetzung
mit der eigenen Religion unter Christen weiter verbreitet als unter Muslimen. Die Bibel
war somit in Richtung freiheitlicher als auch antifreiheitlicher Interpretation offen.
Der Koran musste hingegen mit seiner Rechtfertigung für Sklaverei von jedem Muslim
als perfekt anerkannt werden. Der Koran durfte nicht logisch kritisiert werden, da er als
Wort Gottes wahr sein musste. Da die ultimative Wahrheit des Korans auch Sklaverei
rechtfertigte, musste er zwangsläufig zur Unterjochung anderer Menschen beitragen. |
Die Bibel ist aufgrund ihrer vielen Autoren voller Widersprüche, denn man findet
in ihr auch die Rechtfertigung fiir Tyrannei, wie z.B. Römer 13,1: Jedermann sei
untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit aufSer vor
Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.” Dieser Vers könnte direkt
aus dem Koran entnommen sein, denn Mohammed folgte dieser Logik durchgehend
in seinen Schriften. Da die Obrigkeit schon da war, musste sie von Gott angeordnet
worden sein. Natürlich enthält die Bibel aber auch libertäre Grundregeln zum Schutz
konzentrieren, welche Religion das Selbsteigentum am besten verteidigt bzw.
welche Religion sich dahin entwickelte, das Selbsteigentum zu verteidigen bzw.
welche Religion solche Verbesserungen zulässt, die auf eine Verteidigung des
Selbsteigentums Wert legen könnten. Als Libertärer kann man zwischen besseren
und schlechteren Religionen unterscheiden, ohne dabei eine dieser Religionen zu
unterstützen. Da die Bibel von den Christen nicht als das „Wort Gottes“ verstanden wird
und von mehreren Personen geschrieben wurde, war die kritische Auseinandersetzung
mit der eigenen Religion unter Christen weiter verbreitet als unter Muslimen. Die Bibel
war somit in Richtung freiheitlicher als auch antifreiheitlicher Interpretation offen.
Der Koran musste hingegen mit seiner Rechtfertigung für Sklaverei von jedem Muslim
als perfekt anerkannt werden. Der Koran durfte nicht logisch kritisiert werden, da er als
Wort Gottes wahr sein musste. Da die ultimative Wahrheit des Korans auch Sklaverei
rechtfertigte, musste er zwangsläufig zur Unterjochung anderer Menschen beitragen. |
Die Bibel ist aufgrund ihrer vielen Autoren voller Widersprüche, denn man findet
in ihr auch die Rechtfertigung fiir Tyrannei, wie z.B. Römer 13,1: Jedermann sei
untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit aufSer vor
Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.” Dieser Vers könnte direkt
aus dem Koran entnommen sein, denn Mohammed folgte dieser Logik durchgehend
in seinen Schriften. Da die Obrigkeit schon da war, musste sie von Gott angeordnet
worden sein. Natürlich enthält die Bibel aber auch libertäre Grundregeln zum Schutz
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