F. Der Islam vs. Gerhard Wisnewski
F.1. Warum die Rothschilds den Islam unterstützen

Voller Bedauern muss ich leider auch einen meiner Lieblingsjournalisten in
meine Kritik mit einbeziehen. Auf seinen jährlich erscheinenden Jahresrückblick
„Verheimlicht, Vertuscht, Vergessen“ werde ich auch in Zukunft nicht
verzichten, obwohl Gerhard Wisnewski meinen Enthusiasmus für seine Person
inzwischen sehr gedämpft hat. Er ist dennoch ein Dorn im Auge des gekauften
Mainstreamjournalismus und stellt mit seinen Recherchen oft die richtigen
Fragen. Wisnewski nähert sich den Themen mit gebührender Akribie und deckt
Widersprüche und Unwahrheiten in der offiziellen Berichterstattung auf. So
geschehen 2003 im Buch „Operation 9/11. Angriff auf den Globus“ und im Film
„Aktenzeichen 11.9. ungelöst“, ausgestrahlt im WDR. In der Reportage führte er
die offizielle Berichterstattung über die 9/11-Attentate ad absurdum, u.a. indem
er in die USA reiste und den Bürgermeister von Shanksville interviewte, der Stadt,
in der das vierte Flugzeug abgestürzt war - so die klassische Berichterstattung.
Der Bürgermeister konnte den Absturz nicht bestätigen. Er sagte zu Wisnewski,
er habe an der Stelle ein großes Loch gesehen, danach sei das Gelände großflächig
abgesperrt worden. Solch eindeutige Enthüllungen, sogar im WDR, konnte sich die
Mainstream-Medienlandschaft nicht bieten lassen, denn sie sollte 9/11 im Auftrag
von Springer, Burda und Bertelsmann als Attentat von verrückten islamistischen
Einzeltätern darstellen. Der „Spiegel“ fuhr daraufhin eine beispiellose Hetzkampagne
gegen Wisnewski. Er wurde in Artikeln des „Spiegel“ bezichtigt, die Aussagen eines
Interviewpartners gefälscht zu haben.

Nachdem der „Spiegel“ diesen Vorwurf nicht belegen konnte, mussten schnell
die üblichen haltlosen Unterstellungen gezückt werden, die die Zweifler an der
offiziellen 9/11-Theorie je nachdem als geldgierig/inkompetent/verrückt/antisemitisch
abstempeln. Der TV-Sender WDR stellte seine Arbeit mit Wisnewski nach der
Ausstrahlung der Reportage ein. Seitdem arbeitet Wisnewskierfolgreich als unabhängiger
Buchautor, dessen Werke ironischerweise regelmäßig die obersten Gefilde der Spiegel-
Bestsellerliste erklimmen. Bedauerlicherweise lässt sich Wisnewski dieser Tage auch
stark in den prorussischen Kurs der alternativen Medien mit einspannen. Um den
Umfang dieses sowieso schon sehr ausführlichen Buchs im Rahmen zu halten, habe ich
andere Paradebeispiele für Putinversteher für meine Analyse ausgewählt. Anhand von
Wisnewski will ich mich nun der unkritischen Haltung der alternativen Medien
gegenüber dem Islam widmen, die zwar auch auf Elsässer, Hörstel, Engdahl,
Jebsen und Shahyar zutrifft, doch bei Wisnewski ist sie noch frappierender, denn
er vertritt im Gegensatz zu diesen Personen eine eher konservative, in Teilen sehr
liberale Meinung. So empfahl er auf der Webseite des Kopp-Verlags die Lektüre des
libertären Buchs „Die Vereinigten Staaten von Europa“ meines Lieblingsautors Oliver
Janich. Wisnewski hat im Gegensatz zu seinem - leider - geschätzten Kollegen Jürgen
Elsässer sicherlich keine kryptokommunistische Agenda. Er macht schlicht die üblichen

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