sollte
deshalb
einmal
überdenken,
welche
Autoren
bei
ihm
veröffentlichen
dürfen,
wenn er in Zukunft nicht als Putin-Propaganda-Organ verschrien werden will.
wenn er in Zukunft nicht als Putin-Propaganda-Organ verschrien werden will.
William
Engdahl
nennt
sich
seit
30
Jahren
Spezialist
für
die
geopolitische
Analyse
globaler Ereignisse. Vielmehr müsste es lauten: „Spezialist für die geopolitische Analyse
globaler Ereignisse zugunsten des Ostens“. Seine Verbindungen zu prochinesischen
und - russischen Netzwerken liegen offen zutage: Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter
bei Michel Chossudowskys „Centre for Research on Globalization“ in Montreal.
Chossudowsky ist der Sohn des russisch-stimmigen sozialistischen Karrierediplomaten
Evgeny Chossudovsky, der sich von 1945 bis 1947 als Assistent des Handelsministers
der schwedischen Regierung fiir bessere Wirtschaftsbeziechungen zur Sowjetunion
unter Stalin starkmachte.’®’ Engdahl liefert regelmäßig Beiträge auf chinesischen
und russischen Plattformen wie „Russia Today“, „Asia Inc.”, „CCTV“ oder „Sina.
com“. Er trat als Redner bei zahlreichen internationalen Konferenzen auf, z.B. bei der
„Ministry of Science and Technology Conference on Alternative Energy“ in Peking,
beim „Russian Institute of Strategic Studies“ oder beim chinesischen Ministerium für
Wirtschaft und Technik. Zudem ist er Gastprofessor für politische Ökonomie an der
Pekinger Universität für chemische Technik.
globaler Ereignisse. Vielmehr müsste es lauten: „Spezialist für die geopolitische Analyse
globaler Ereignisse zugunsten des Ostens“. Seine Verbindungen zu prochinesischen
und - russischen Netzwerken liegen offen zutage: Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter
bei Michel Chossudowskys „Centre for Research on Globalization“ in Montreal.
Chossudowsky ist der Sohn des russisch-stimmigen sozialistischen Karrierediplomaten
Evgeny Chossudovsky, der sich von 1945 bis 1947 als Assistent des Handelsministers
der schwedischen Regierung fiir bessere Wirtschaftsbeziechungen zur Sowjetunion
unter Stalin starkmachte.’®’ Engdahl liefert regelmäßig Beiträge auf chinesischen
und russischen Plattformen wie „Russia Today“, „Asia Inc.”, „CCTV“ oder „Sina.
com“. Er trat als Redner bei zahlreichen internationalen Konferenzen auf, z.B. bei der
„Ministry of Science and Technology Conference on Alternative Energy“ in Peking,
beim „Russian Institute of Strategic Studies“ oder beim chinesischen Ministerium für
Wirtschaft und Technik. Zudem ist er Gastprofessor für politische Ökonomie an der
Pekinger Universität für chemische Technik.
Neutrale
Berichterstattung
wird
man
bei
Engdahl
vergeblich
suchen.
Auch
bei seinen Berichten über die Finanz- und Wirtschaftspolitik Chinas spielt das
„Reich der Mitte“ immer die Rolle des armen Opfers, das keine andere Wahl hat,
als den USA zu gehorchen. Fakten, die gegen dieses Denkmuster sprechen, werden
gezielt ausgeblendet. Vor allem, wenn die beiden Staaten, wie so häufig, bei der
Unterdrückung ihrer Völker zusammenarbeiten, muss Engdahl die Geschichte
so drehen, als ob China von der US-Regierung getäuscht oder reingelegt worden
wäre. Z.B. die Tatsache, dass China seine Handelsüberschüsse in US-Staatspapiere
steckt und damit den USA bei der Finanzierung ihres Haushalts - und damit auch
ihres Militärapparats - hilft. Vor allem unter dem Trotzkisten George W. Bush
(siehe S 174 ff.), der die Staatsverschuldung der USA in acht Jahren fast verdoppelte,
flossen viele chinesische Dollar-Reserven in US-Staatsanleihen. 2012 wurden die von
China gehaltenen Staatspapiere auf zwei Billionen Dollar geschätzt. Diese Geldsumme
hätte die chinesische Regierung auch anders investieren können, z.B. in Gold, Silber,
Schulen, Kinderheime, Nahrungsmitteloder produktive Kapitalgüter. Stattdessen steckte
die chinesische Regierung ihr erwirtschaftetes Geld in amerikanische Staatsanleihen,
die unmöglich zurückgezahlt werden können. Laut Engdahl hatte China keine andere
Wahl, denn der Dollar sei schließlich die Weltleitwährung, und ein Zusammenbruch
der Weltleitwährung würde die weltweiten Finanzmärkte erschüttern. In Wahrheit
hätte sich China schon längst aus dem Bretton-Woods-System mit dem Dollar als
Weltleitwährung verabschieden können und einen soliden Goldstandard in China
einführen können. Die zwei Billionen Dollar hätten bestimmt ausgereicht, um
sich genug Gold zu kaufen, um die neue Währung zu decken. Das tut China aber
nicht, weil es seine Bevölkerung - genau wie der Westen - mit seinem Papiergeld
ausbeuten will. Engdahl schreibt über den Dollar als Weltleitwährung: Bei den heutigen
globalisierten wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen kommt der Währungssicherheit
bei seinen Berichten über die Finanz- und Wirtschaftspolitik Chinas spielt das
„Reich der Mitte“ immer die Rolle des armen Opfers, das keine andere Wahl hat,
als den USA zu gehorchen. Fakten, die gegen dieses Denkmuster sprechen, werden
gezielt ausgeblendet. Vor allem, wenn die beiden Staaten, wie so häufig, bei der
Unterdrückung ihrer Völker zusammenarbeiten, muss Engdahl die Geschichte
so drehen, als ob China von der US-Regierung getäuscht oder reingelegt worden
wäre. Z.B. die Tatsache, dass China seine Handelsüberschüsse in US-Staatspapiere
steckt und damit den USA bei der Finanzierung ihres Haushalts - und damit auch
ihres Militärapparats - hilft. Vor allem unter dem Trotzkisten George W. Bush
(siehe S 174 ff.), der die Staatsverschuldung der USA in acht Jahren fast verdoppelte,
flossen viele chinesische Dollar-Reserven in US-Staatsanleihen. 2012 wurden die von
China gehaltenen Staatspapiere auf zwei Billionen Dollar geschätzt. Diese Geldsumme
hätte die chinesische Regierung auch anders investieren können, z.B. in Gold, Silber,
Schulen, Kinderheime, Nahrungsmitteloder produktive Kapitalgüter. Stattdessen steckte
die chinesische Regierung ihr erwirtschaftetes Geld in amerikanische Staatsanleihen,
die unmöglich zurückgezahlt werden können. Laut Engdahl hatte China keine andere
Wahl, denn der Dollar sei schließlich die Weltleitwährung, und ein Zusammenbruch
der Weltleitwährung würde die weltweiten Finanzmärkte erschüttern. In Wahrheit
hätte sich China schon längst aus dem Bretton-Woods-System mit dem Dollar als
Weltleitwährung verabschieden können und einen soliden Goldstandard in China
einführen können. Die zwei Billionen Dollar hätten bestimmt ausgereicht, um
sich genug Gold zu kaufen, um die neue Währung zu decken. Das tut China aber
nicht, weil es seine Bevölkerung - genau wie der Westen - mit seinem Papiergeld
ausbeuten will. Engdahl schreibt über den Dollar als Weltleitwährung: Bei den heutigen
globalisierten wirtschaftlichen und finanziellen Beziehungen kommt der Währungssicherheit
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