eben
auch
„Sozialisten“
waren,
und
unterstützte
Hitlers
Maßnahmen
zur
Beendigung
von „unwertem Leben“. Die Arroganz der britischen Oberschicht, zu glauben, man
könne in einer kleinen Gruppe bestimmen, wer oder was nützlich für die Gesellschaft
ist, findet man auch in den heutigen Anhängern des Sozialismus‘ wieder, wobei dies
leider kaum noch als arroganter Snobismus einer elitären Oberklasse - bei den heutigen
Linken eher eine vermeintlich intellektuelle Oberklasse - interpretiert wird.
von „unwertem Leben“. Die Arroganz der britischen Oberschicht, zu glauben, man
könne in einer kleinen Gruppe bestimmen, wer oder was nützlich für die Gesellschaft
ist, findet man auch in den heutigen Anhängern des Sozialismus‘ wieder, wobei dies
leider kaum noch als arroganter Snobismus einer elitären Oberklasse - bei den heutigen
Linken eher eine vermeintlich intellektuelle Oberklasse - interpretiert wird.
Von
Anfang
an
gehörte
die
Heimlichkeit
und
Täuschung
zum
Vorgehen
der
Fabier.
Der Name „Fabian‘scher Sozialismus“ leitet sich von dem römischen General Quintus
Fabius Maximus Verrucosus ab, der sorgfältig geplante Strategien benutzte, um seine
Feinde über längere Zeit langsam zu zermürben. Fabius vermied direkte Konfrontation
und war so weitaus erfolgreicher als die Generäle vor ihm. Eine Strategie, die im 21.
Jahrhundert bei der Umsetzung der russischen Phase 4 (siehe S.81) ihren Höhepunkt zu
finden scheint. Die Fabier organisierten sich mit Absicht nicht als politische Partei,
sondern entwickelten die Strategie des sozialistischen Eindringens in Parteien,
Gewerkschaften, Unternehmen und sonstige Organisationen. Man entwickelte
nach außen hin eine Maske der Ehrbarkeit und Seriosität, die den Zugang in die
Politik- und Geschäftswelt garantierte, während man Begriffe wie „Sozialismus“ in
der Öffentlichkeit vermied. Schnell stiegen die Abgesandten der Fabian Society wegen
ihrer rhetorischen Fähigkeiten und britischen Manieren in der Hierarchie nach oben.
Das war wenig später auch die Vorgehensweise der Trotzkisten. Eine Organisation, die
von Fabiern unterwandert wurde, outete sich nicht einen Tag später als „sozialistisch”.
Im Gegenteil: Von Fabiern unterwanderte Organisationen nahmen die von Karl Marx‘
formulierten Begriffe des Klassenkampfs meist nie in den Mund. Lediglich die Agenda
der Organisation tendierte von Jahr zu Jahr mehr in Richtung Antikapitalismus, ohne
dass sich ein Großteil der Mitglieder dieses schleichenden Prozesses bewusst wurde.
Auch dieser Prozess der Neuausrichtung konnte Jahrzehnte dauern, denn wie der
römische Feldherr Fabius setzte die Fabian Society auf längere Zeiträume, um ihren
Sieg zu erringen. Bände spricht das Original-Wappen der Fabian Society: Ein Wolf
im Schafspelz!
Der Name „Fabian‘scher Sozialismus“ leitet sich von dem römischen General Quintus
Fabius Maximus Verrucosus ab, der sorgfältig geplante Strategien benutzte, um seine
Feinde über längere Zeit langsam zu zermürben. Fabius vermied direkte Konfrontation
und war so weitaus erfolgreicher als die Generäle vor ihm. Eine Strategie, die im 21.
Jahrhundert bei der Umsetzung der russischen Phase 4 (siehe S.81) ihren Höhepunkt zu
finden scheint. Die Fabier organisierten sich mit Absicht nicht als politische Partei,
sondern entwickelten die Strategie des sozialistischen Eindringens in Parteien,
Gewerkschaften, Unternehmen und sonstige Organisationen. Man entwickelte
nach außen hin eine Maske der Ehrbarkeit und Seriosität, die den Zugang in die
Politik- und Geschäftswelt garantierte, während man Begriffe wie „Sozialismus“ in
der Öffentlichkeit vermied. Schnell stiegen die Abgesandten der Fabian Society wegen
ihrer rhetorischen Fähigkeiten und britischen Manieren in der Hierarchie nach oben.
Das war wenig später auch die Vorgehensweise der Trotzkisten. Eine Organisation, die
von Fabiern unterwandert wurde, outete sich nicht einen Tag später als „sozialistisch”.
Im Gegenteil: Von Fabiern unterwanderte Organisationen nahmen die von Karl Marx‘
formulierten Begriffe des Klassenkampfs meist nie in den Mund. Lediglich die Agenda
der Organisation tendierte von Jahr zu Jahr mehr in Richtung Antikapitalismus, ohne
dass sich ein Großteil der Mitglieder dieses schleichenden Prozesses bewusst wurde.
Auch dieser Prozess der Neuausrichtung konnte Jahrzehnte dauern, denn wie der
römische Feldherr Fabius setzte die Fabian Society auf längere Zeiträume, um ihren
Sieg zu erringen. Bände spricht das Original-Wappen der Fabian Society: Ein Wolf
im Schafspelz!
Die
Fabier
waren
realistischer
als
die
marxistischen
Sozialisten.
Sie
verstanden,
dass es leichter war, die Söhne und Töchter der Reichen umzupolen, anstatt sich an
der Arbeiterklasse abzuarbeiten, die ihnen sowieso nicht traute. Sie verstanden, dass
sozialistische Bewegungen immer aus der Ober- und Mittelschicht erwachsen, aber nicht
aus dem Proletariat. Marx war schließlich auch kein Arbeiter, sondern der Sohn eines
wohlhabenden Anwalts gewesen. Sein Mentor Friedrich Engels war bekanntermaßen
als Textilfabrikant reich geworden. Das erkannte auch George Bernhard Shaw, der sich
vollkommen darüber im Klaren war, dass es nicht der Sozialismus, sondern eindeutig der
Kapitalismus war, der den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung von Menschen
wie ihm gefährdete. Er sagte: [Marx und Engels] waren die ersten, die voraussahen,
dass Kapitalismus ihre eigene Klasse zu einem Zustand des Proletariats reduzierte,
und die einzige Chance, um sich mehr als einen Sklaventeil am Volkseinkommen zu sichern
und nicht für die größten Kapitalisten und cleversten Geschäftsmänner arbeiten zu müssen,
läge darin, dass alle Proletarier, ohne Klassen- oder Landesunterschiede, dem Kapitalismus
dass es leichter war, die Söhne und Töchter der Reichen umzupolen, anstatt sich an
der Arbeiterklasse abzuarbeiten, die ihnen sowieso nicht traute. Sie verstanden, dass
sozialistische Bewegungen immer aus der Ober- und Mittelschicht erwachsen, aber nicht
aus dem Proletariat. Marx war schließlich auch kein Arbeiter, sondern der Sohn eines
wohlhabenden Anwalts gewesen. Sein Mentor Friedrich Engels war bekanntermaßen
als Textilfabrikant reich geworden. Das erkannte auch George Bernhard Shaw, der sich
vollkommen darüber im Klaren war, dass es nicht der Sozialismus, sondern eindeutig der
Kapitalismus war, der den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung von Menschen
wie ihm gefährdete. Er sagte: [Marx und Engels] waren die ersten, die voraussahen,
dass Kapitalismus ihre eigene Klasse zu einem Zustand des Proletariats reduzierte,
und die einzige Chance, um sich mehr als einen Sklaventeil am Volkseinkommen zu sichern
und nicht für die größten Kapitalisten und cleversten Geschäftsmänner arbeiten zu müssen,
läge darin, dass alle Proletarier, ohne Klassen- oder Landesunterschiede, dem Kapitalismus
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