die
Beteiligung
der
russischen
Geheimdienste
an
den
Sprengstoffanschlägen
im
Jahr
1999 offenlegte, wurde im Jahr 2002 unter dem Namen „Blowing up Russia“ in
eine Video-Dokumentation gepackt. Die Dokumentation ist vergleichbar mit dem
amerikanischen Amateurfilm „Loose Change“ aus dem Jahr 2005, der Widersprüche
an der offiziellen Version des 11. Septembers aufdeckt. Im Gegensatz zu dem russischen
Projekt erhielten die amerikanischen Filmemacher allerdings keine Unterstützung
eines russischen Oligarchen. Der nach London geflüchtete Boris Beresowski stellte
die nötigen Finanzmittel für die französischen Filmemacher, die sich vom ebenso
nach London geflüchteten Litwinenko beraten ließen. Zudem rekrutierte Beresowski
einen Duma-Abgeordneten namens Sergej Juschenkow, der in Russland und auch
international für die Aufklärung der Attentate werben sollte. Der Film „Blowing up
Russia” hatte eigentlich weitaus größere Chancen auf Erfolg als die amerikanische
Low-Budget-Doku „Loose Change“.
1999 offenlegte, wurde im Jahr 2002 unter dem Namen „Blowing up Russia“ in
eine Video-Dokumentation gepackt. Die Dokumentation ist vergleichbar mit dem
amerikanischen Amateurfilm „Loose Change“ aus dem Jahr 2005, der Widersprüche
an der offiziellen Version des 11. Septembers aufdeckt. Im Gegensatz zu dem russischen
Projekt erhielten die amerikanischen Filmemacher allerdings keine Unterstützung
eines russischen Oligarchen. Der nach London geflüchtete Boris Beresowski stellte
die nötigen Finanzmittel für die französischen Filmemacher, die sich vom ebenso
nach London geflüchteten Litwinenko beraten ließen. Zudem rekrutierte Beresowski
einen Duma-Abgeordneten namens Sergej Juschenkow, der in Russland und auch
international für die Aufklärung der Attentate werben sollte. Der Film „Blowing up
Russia” hatte eigentlich weitaus größere Chancen auf Erfolg als die amerikanische
Low-Budget-Doku „Loose Change“.
Am
23.
April
2002
traf
Sergej
Juschenkow
in
Washington
ein.
In
seinem
Gepäck
befanden sich viele Kopien der Dokumentation „Blowing up Russia“. Auf seinem
Reiseplan standen alle Stationen, an denen ein Besucher aus Übersee üblicherweise
haltmacht, wenn er die für die amerikanische Außenpolitik Verantwortlichen auf
etwas Wichtiges hinweisen will: das Außenministerium, der Kongress, Journalisten,
politische Berater.“ Doch der Film wurde von den Offiziellen in Washington
nicht ernstgenommen. Das müsste die Putinfans in den alternativen Medien doch
verwirren, denn der Produzent des Films Boris Beresowski wurde bis zu seinem Tod
im Jahr 2013 von ihnen oft als heimliche westliche Marionette beschimpft. Da passt es
nicht ins Bild, dass der Westen seinem Film „Blowing Up Russia“ keinerlei Beachtung
schenkte. Abgeordnete in Washington, denen Juschenkow den Film vorführte, standen
dem Gezeigten höchst ablehnend gegenüber. An wen er sich auch wendete, Juschenkow
stieß auf taube Ohren. Es war zu gefährlich für die Regierung, den Film einem großen
Publikum zu zeigen, denn die Parallelen zwischen dem 11. September und den
Sprengstoffanschlägen in Russland hätten zu vielen Zuschauern die Augen geöffnet.
Juschenkow sagte in der Kongress-Cafeteria zu einer Überlebenden der Anschläge, die
ihn begleitete: Das war zu erwarten. Stell dir vor, wir hätten 1944 hier in Washington
gestanden und uns über Stalin beschwert. Meinst du, jemand hätte uns ernstgenommen?
Stalin war Roosevelts wichtigster Verbündeter, und deshalb durfte er sich alles erlauben.*
Ein guter historischer Vergleich, denn auch Stalin wurde von den USA militärisch und
technologisch unterstützt, bis die Rothschilds den künstlichen Feind hatten, den sie
brauchten, um die USA zu destabilisieren (siehe S.67). Putin wurde ebenfalls von den
USA unterstützt, um ihn später zum passenden Zeitpunkt zu einem neuen künstlichen
Feind zu transformieren. Juschenkow wurde ein Jahr nach seiner USA-Reise in Moskau
von einem unbekannten Täter erschossen.
befanden sich viele Kopien der Dokumentation „Blowing up Russia“. Auf seinem
Reiseplan standen alle Stationen, an denen ein Besucher aus Übersee üblicherweise
haltmacht, wenn er die für die amerikanische Außenpolitik Verantwortlichen auf
etwas Wichtiges hinweisen will: das Außenministerium, der Kongress, Journalisten,
politische Berater.“ Doch der Film wurde von den Offiziellen in Washington
nicht ernstgenommen. Das müsste die Putinfans in den alternativen Medien doch
verwirren, denn der Produzent des Films Boris Beresowski wurde bis zu seinem Tod
im Jahr 2013 von ihnen oft als heimliche westliche Marionette beschimpft. Da passt es
nicht ins Bild, dass der Westen seinem Film „Blowing Up Russia“ keinerlei Beachtung
schenkte. Abgeordnete in Washington, denen Juschenkow den Film vorführte, standen
dem Gezeigten höchst ablehnend gegenüber. An wen er sich auch wendete, Juschenkow
stieß auf taube Ohren. Es war zu gefährlich für die Regierung, den Film einem großen
Publikum zu zeigen, denn die Parallelen zwischen dem 11. September und den
Sprengstoffanschlägen in Russland hätten zu vielen Zuschauern die Augen geöffnet.
Juschenkow sagte in der Kongress-Cafeteria zu einer Überlebenden der Anschläge, die
ihn begleitete: Das war zu erwarten. Stell dir vor, wir hätten 1944 hier in Washington
gestanden und uns über Stalin beschwert. Meinst du, jemand hätte uns ernstgenommen?
Stalin war Roosevelts wichtigster Verbündeter, und deshalb durfte er sich alles erlauben.*
Ein guter historischer Vergleich, denn auch Stalin wurde von den USA militärisch und
technologisch unterstützt, bis die Rothschilds den künstlichen Feind hatten, den sie
brauchten, um die USA zu destabilisieren (siehe S.67). Putin wurde ebenfalls von den
USA unterstützt, um ihn später zum passenden Zeitpunkt zu einem neuen künstlichen
Feind zu transformieren. Juschenkow wurde ein Jahr nach seiner USA-Reise in Moskau
von einem unbekannten Täter erschossen.
Der
zweite
Duma-Abgeordnete,
der
sein
Glück
sieben
Monate
später
in
Washington versuchte, war der ehemalige Dissident und Menschenrechtsaktivist
Sergej Kowaljow, der als Gründer der Menschenrechtsgruppe „Memorial“, die in
Tschetschenien verübten Kriegsverbrechen anprangerte. Bei seinem Besuch meinte
er aus den Erfahrungen von Juschenkow gelernt zu haben und vermied es, auf die
Washington versuchte, war der ehemalige Dissident und Menschenrechtsaktivist
Sergej Kowaljow, der als Gründer der Menschenrechtsgruppe „Memorial“, die in
Tschetschenien verübten Kriegsverbrechen anprangerte. Bei seinem Besuch meinte
er aus den Erfahrungen von Juschenkow gelernt zu haben und vermied es, auf die
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