-
damals
noch
Leute
wie
Ebermann
und
Ditfurth
-
zu
Überlegungen,
neben
der
Arbeit innerhalb der Grünen ein zweites Standbein aufzubauen, um auch eigenständig
interventionsfähig zu sein. Folgerichtig beteiligten sie sich am Sammlungsprojekt „Radikale
Linke“, das Kritiker der rot-grünen Realpolitik von innerhalb wie außerhalb der Partei
zusammenführte und immerhin die einzige Anti-Wiedervereinigungsdemonstration
im Westen - 20.000 demonstrierten am 12. Mai 1990 unter der Parole ‚Nie wieder
Deutschland‘ — zustande brachte. Gibt es bei der Kommunistischen Plattform ähnliche
Diskussionen über eine Doppelstrategie? Oder seid ihr mit der PDS verheiratet, bis dass
der Tod euch scheidet#* Wire es nach Elsässer und Ditfurth gegangen, würden die
Bewohner Ostdeutschlands heute noch unter dem kommunistischen Joch stehen.
Peinlich für beide Beteiligten!
Arbeit innerhalb der Grünen ein zweites Standbein aufzubauen, um auch eigenständig
interventionsfähig zu sein. Folgerichtig beteiligten sie sich am Sammlungsprojekt „Radikale
Linke“, das Kritiker der rot-grünen Realpolitik von innerhalb wie außerhalb der Partei
zusammenführte und immerhin die einzige Anti-Wiedervereinigungsdemonstration
im Westen - 20.000 demonstrierten am 12. Mai 1990 unter der Parole ‚Nie wieder
Deutschland‘ — zustande brachte. Gibt es bei der Kommunistischen Plattform ähnliche
Diskussionen über eine Doppelstrategie? Oder seid ihr mit der PDS verheiratet, bis dass
der Tod euch scheidet#* Wire es nach Elsässer und Ditfurth gegangen, würden die
Bewohner Ostdeutschlands heute noch unter dem kommunistischen Joch stehen.
Peinlich für beide Beteiligten!
Ditfurth
wurde
am
10.
Dezember
2014
verurteilt,
es
zu
unterlassen,
Elsässer
einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen. Wie konnte sich Ditfurth überhaupt eine
Chance ausrechnen, diesen Prozess zu gewinnen? Selbst die besonders kritikwürdigen
Strömungen des Zionismus, werden in seinem Compact-Magazin kaum kritisiert.
Die Kritik an den USA und der NATO ist Elsässers Steckenpferd, nicht die an
Israel. Elsässer kann man zu solchen Feinden nur beglückwünschen, denn Ditfurth
blamierte sich mit ihren Aussagen, bettelte auf Facebook um Unterstützung und
will bis heute nicht zugeben, dass keine einzige antisemitische Aussage von Elsässer
aufzufinden ist. Elsässer hingegen profitierte von Ditfurths Aussagen: Er konnte sich
leicht gegen die Vorwürfe wehren, das Gericht sprach ihn frei, seine Person gewann
an Glaubwürdigkeit und wurde mit kostenloser Publicity überschüttet. Wer braucht
schon Freunde mit solch günstigen Widersachern? |
einen „glühenden Antisemiten“ zu nennen. Wie konnte sich Ditfurth überhaupt eine
Chance ausrechnen, diesen Prozess zu gewinnen? Selbst die besonders kritikwürdigen
Strömungen des Zionismus, werden in seinem Compact-Magazin kaum kritisiert.
Die Kritik an den USA und der NATO ist Elsässers Steckenpferd, nicht die an
Israel. Elsässer kann man zu solchen Feinden nur beglückwünschen, denn Ditfurth
blamierte sich mit ihren Aussagen, bettelte auf Facebook um Unterstützung und
will bis heute nicht zugeben, dass keine einzige antisemitische Aussage von Elsässer
aufzufinden ist. Elsässer hingegen profitierte von Ditfurths Aussagen: Er konnte sich
leicht gegen die Vorwürfe wehren, das Gericht sprach ihn frei, seine Person gewann
an Glaubwürdigkeit und wurde mit kostenloser Publicity überschüttet. Wer braucht
schon Freunde mit solch günstigen Widersachern? |
Die
Rechten
können
sich
bis
heute
mit
Putins
neuem
Nationalismus
identifizieren.
Nach dem Beginn des Zweiten Tschetschenienkriegs schien Russland wieder in die gute
alte Zeit der Sowjetdiktatur zuriickzufallen: Die Sowjethymne erschallte wieder, der
‘rote Stern wurde neu hervorgekramt, der Präsident griff bei der Presse hart durch und
seine Triumphreden schallten lauter als zu Stalins besten Zeiten. Leider hat die russische
Bevölkerung das Märchen geschluckt, Putin habe durch seine Zentralisierung der
Macht das Chaos der Jelzin-Zeit gestoppt. In Wahrheit gehört die Renationalisierung
und Re-Sowjetisierung Russlands zu Phase 4 der Langzeitstrategie (siehe S 81 ff.).
Putin soll die Sowjetunion wiederbeleben und sein Volk im Krieg gegen den Westen
hinter sich vereinen. So wie auf Lenins NEP (siehe S.59) Stalins Diktatur folgte, folgt
auf Jelzins pseudoliberales Zwischenspiel Putins Diktatur.
Nach dem Beginn des Zweiten Tschetschenienkriegs schien Russland wieder in die gute
alte Zeit der Sowjetdiktatur zuriickzufallen: Die Sowjethymne erschallte wieder, der
‘rote Stern wurde neu hervorgekramt, der Präsident griff bei der Presse hart durch und
seine Triumphreden schallten lauter als zu Stalins besten Zeiten. Leider hat die russische
Bevölkerung das Märchen geschluckt, Putin habe durch seine Zentralisierung der
Macht das Chaos der Jelzin-Zeit gestoppt. In Wahrheit gehört die Renationalisierung
und Re-Sowjetisierung Russlands zu Phase 4 der Langzeitstrategie (siehe S 81 ff.).
Putin soll die Sowjetunion wiederbeleben und sein Volk im Krieg gegen den Westen
hinter sich vereinen. So wie auf Lenins NEP (siehe S.59) Stalins Diktatur folgte, folgt
auf Jelzins pseudoliberales Zwischenspiel Putins Diktatur.
A.10.
Die
Einkreisung
Russlands
durch
die
NATO-Faschisten
Natürlich
braucht
es
weiterhin
einen
gemeinsamen
Feind,
um
das
Volk
zu
einigen
und zu mobilisieren. Einen Sündenbock, mit dem die Russen von ihren eigenen
Problemen und Verbrechen abgelenkt werden. Da der Krieg gegen den Terror in
den letzten Jahren abgeflaut ist, wurden mittlerweile wieder die Kapitalisten bzw.
Imperialisten aus dem Westen zum Feindbild Nummer Eins gemacht, das die
. russische Bevölkerung an ihren Präsidenten bindet. Ganz wie in der guten alten
und zu mobilisieren. Einen Sündenbock, mit dem die Russen von ihren eigenen
Problemen und Verbrechen abgelenkt werden. Da der Krieg gegen den Terror in
den letzten Jahren abgeflaut ist, wurden mittlerweile wieder die Kapitalisten bzw.
Imperialisten aus dem Westen zum Feindbild Nummer Eins gemacht, das die
. russische Bevölkerung an ihren Präsidenten bindet. Ganz wie in der guten alten
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