vorspielt,
er
wäre
ein
geläuterter
Kommunist,
der
endlich
die
Wahrheit
erkannt
hat.
Als Krönung dieses Schauspiels bekundet Elsässer inzwischen auch der katholischen
Kirche Sympathien. Zu seinem Familienkongress ist auch Andre Sikojev geladen,
der - laut der Compact-Webseite - Bevollmächtigte der russisch-Orthodoxen Kirche
am Sitz der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages. Er soll den deutschen
Konservativen vorgaukeln, der ehemalige KGB-Apparatschik Wladimir Putin sei ein
gläubiger Christ.
Als Krönung dieses Schauspiels bekundet Elsässer inzwischen auch der katholischen
Kirche Sympathien. Zu seinem Familienkongress ist auch Andre Sikojev geladen,
der - laut der Compact-Webseite - Bevollmächtigte der russisch-Orthodoxen Kirche
am Sitz der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages. Er soll den deutschen
Konservativen vorgaukeln, der ehemalige KGB-Apparatschik Wladimir Putin sei ein
gläubiger Christ.
DieSpitzedes
Wahnsinnswarendgültigerreicht,
als
dieehemalige
Grünen-Politikerin
Jutta Ditfurth Elsässer im Rahmen ihrer Kritik an den Montagsdemonstrationen
(siehe S.158) im Fernsehen als glühenden Antisemiten diffamierte. Elsässer verwende
in seinen Reden antisemitische Chiffren wie „internationale“/“angloamerikanische
Finanzoligarchie®, „Zionisten“ und „amerikanische Ostküste“.*® Da kann man nur
dem Kopf schütteln, denn von allem was man Elsässer vorwerfen kann - Krypto-
Kommunist, Putin-Propaganda, Verbindungen nach Moskau - muss sich Ditfurth
ausgerechnet den Antisemitismus-Vorwurf aussuchen. So als habe Ditfurth geplant,
Elsässer genau das zu unterstellen, was auf seine Person am wenigsten zutrifft. 2003
verteidigte er sogar radikale Juden, die sich gegen eine Wiedervereinigung Deutschlands
ausgesprochen hatten.“ Schröder kritisierte er, nachdem dieser in Bezug auf die
Verbrechen des Holocausts gemeint hatte: Leute, die keine eigene Erinnerung haben -
das betrifft meine Generation und die Generationen, die danach kommen -, sollten ohne
Schuldkomplexe herumlaufen.“ In der Neunzigern war er so rechtsparanoid gewesen,
dass er fürchtete, die PDS entwickle sich zu einer rechten Partei.“ Sein Hass auf den
schwarz-braunen CDU-Staat Deutschland, in dem immer noch das Potenzial für einen
neuen Krieg oder Völkermord schlummerte, drückte sich in einer bedingungslosen
Unterstützung des Staates Israel aus. Früher war jede Form des Patriotismus‘ für ihn
mit Antisemitismus gleichzusetzen, weil der typische preußische Gehorsam zum Bau
der KZs geführt hätte. Elsässer war ein Zionist, wie er im Buche steht, ein Befürworter
des Staates Israel ohne Wenn und Aber. Auch hier hat Elsässer eine Kehrtwendung
vollzogen und wettert nun gegen das Bündnis aus amerikanischen Imperialisten und
Zionisten. Obama stehe unter Druck der Israel-Lobby und werde von ihr zum Krieg im
Nahen Osten gedrängt.“
Jutta Ditfurth Elsässer im Rahmen ihrer Kritik an den Montagsdemonstrationen
(siehe S.158) im Fernsehen als glühenden Antisemiten diffamierte. Elsässer verwende
in seinen Reden antisemitische Chiffren wie „internationale“/“angloamerikanische
Finanzoligarchie®, „Zionisten“ und „amerikanische Ostküste“.*® Da kann man nur
dem Kopf schütteln, denn von allem was man Elsässer vorwerfen kann - Krypto-
Kommunist, Putin-Propaganda, Verbindungen nach Moskau - muss sich Ditfurth
ausgerechnet den Antisemitismus-Vorwurf aussuchen. So als habe Ditfurth geplant,
Elsässer genau das zu unterstellen, was auf seine Person am wenigsten zutrifft. 2003
verteidigte er sogar radikale Juden, die sich gegen eine Wiedervereinigung Deutschlands
ausgesprochen hatten.“ Schröder kritisierte er, nachdem dieser in Bezug auf die
Verbrechen des Holocausts gemeint hatte: Leute, die keine eigene Erinnerung haben -
das betrifft meine Generation und die Generationen, die danach kommen -, sollten ohne
Schuldkomplexe herumlaufen.“ In der Neunzigern war er so rechtsparanoid gewesen,
dass er fürchtete, die PDS entwickle sich zu einer rechten Partei.“ Sein Hass auf den
schwarz-braunen CDU-Staat Deutschland, in dem immer noch das Potenzial für einen
neuen Krieg oder Völkermord schlummerte, drückte sich in einer bedingungslosen
Unterstützung des Staates Israel aus. Früher war jede Form des Patriotismus‘ für ihn
mit Antisemitismus gleichzusetzen, weil der typische preußische Gehorsam zum Bau
der KZs geführt hätte. Elsässer war ein Zionist, wie er im Buche steht, ein Befürworter
des Staates Israel ohne Wenn und Aber. Auch hier hat Elsässer eine Kehrtwendung
vollzogen und wettert nun gegen das Bündnis aus amerikanischen Imperialisten und
Zionisten. Obama stehe unter Druck der Israel-Lobby und werde von ihr zum Krieg im
Nahen Osten gedrängt.“
AllerdingsreichtdieHarteseinerKritikkaumaus,umihnalsAntisemitenzubezeichnen.
Sein Sinneswandel in der Familienpolitik übertrifft den in der Israel-Frage bei weitem.
Bis heute beharrt Elsässer auf dem Existenzrecht Israels - ein beliebtes Streitthema unter
Staatsjiingern, doch für Libertireirrelevant, dakein Staat dieser Welt ein Existenzrechthat.
Da Ditfurth zu den Griindungsmitgliedern der Grünen gehört, die von Moskau
extra zur psychologischen Kriegsführung gegen die westliche Bevölkerung eingesetzt
wurden (siehe S.153 f.), kann man bei „Ditfurth vs. Elsässer“ von einem „Duell der
Kryptokommunisten“ sprechen, die bei näherer Betrachtung weniger unterscheidet,
als man vielleicht gedacht hätte. In einem Dialog mit Sahra Wagenknecht in dem Buch
„Vorwärts und Vergessen“ erwähnt Elsässer Ditfurth lobend, da sie sich als Parteilinke
innerhalb der Grünen gegen Deutschland stellte und gegen die Wiedervereinigung
Sein Sinneswandel in der Familienpolitik übertrifft den in der Israel-Frage bei weitem.
Bis heute beharrt Elsässer auf dem Existenzrecht Israels - ein beliebtes Streitthema unter
Staatsjiingern, doch für Libertireirrelevant, dakein Staat dieser Welt ein Existenzrechthat.
Da Ditfurth zu den Griindungsmitgliedern der Grünen gehört, die von Moskau
extra zur psychologischen Kriegsführung gegen die westliche Bevölkerung eingesetzt
wurden (siehe S.153 f.), kann man bei „Ditfurth vs. Elsässer“ von einem „Duell der
Kryptokommunisten“ sprechen, die bei näherer Betrachtung weniger unterscheidet,
als man vielleicht gedacht hätte. In einem Dialog mit Sahra Wagenknecht in dem Buch
„Vorwärts und Vergessen“ erwähnt Elsässer Ditfurth lobend, da sie sich als Parteilinke
innerhalb der Grünen gegen Deutschland stellte und gegen die Wiedervereinigung
kämpfte:
Die
Verbürgerlichung
ab
Ende
der
achtziger
Jahre
führte
in
der
Parteilinken
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