Aufträge
führten
ihn
nach
Indien,
Irak,
Iran,
Jordanien
und
Syrien.'?”
Mit
über
2500
Einblendungen in 14 Jahren Fernsehen galt Christoph Hörstel als etablierter Experte
für den Orient. Keiner seiner Vorgesetzten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte
damals Hörstels Sachkenntnis in Frage gestellt. Das änderte sich, als Hörstel begann,
kritische Fragen zu stellen und den Mangel an Geld, fehlende Zeit für Recherche,
den steigenden Druck auf die Redakteure und die fortschreitende Einschränkung der
Pressefreiheit kritisierte. Spätestens als Hörstel die CIA mit den Anschlägen des 11.
September 2001 in Verbindung brachte, war mit seiner Karriere in den Mainstream-
Medien Schluss. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei Siemens, der Gründung einer
Regierungsberatung und einem Job als Coach für ISAF-Führungskräfte der Bundeswehr,
ist Hörstel heute v.a. als unabhängiger Publizist tätig, der sich darauf konzentriert,
die Lügen und Verbrechen des westlichen Establishments aufzudecken.
Wohlgemerkt: Des WESTLICHEN Establishments! Denn nach Kritik an
Russland sucht man auf seiner Facebook-Seite, seinem Youtube-Kanal oder seiner
Webseite vergebens. Nicht dass Hörstel mit dem, was er über den Westen von sich
gibt, danebenläge. Nur: Während seine Artikel und Interviews über die „geopolitische
Lage“ vor Hass auf die US-Regierung, Goldman Sachs und das westliche Militär nur so
triefen, schätzt Hörstel Russland als armes Opfer der NATO-Aggression ein und stellt
dem Präsidenten Wladimir Putin als Staatsmann ein exzellentes Zeugnis aus. Deshalb
finden wir Hörstel auch regelmäßig präsent auf prorussischen Medienplattformen wie
dem Kreml-Sender „Russia Today“ oder dem Radiosender „Stimme Russlands“. Hier
eine Kostprobe von Hörstels Einschätzung Putins: /Putin] schwebt auf Wolke sieben,
was die Volksmeinung angeht zu seiner Präsidentschaft. Er wird getragen von einer riesigen
Unterstützung von weit über 80 bis 90 Prozent. Das ist etwas, worauf westliche Regierungen
nur neidisch schielen können.‘
Einblendungen in 14 Jahren Fernsehen galt Christoph Hörstel als etablierter Experte
für den Orient. Keiner seiner Vorgesetzten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk hätte
damals Hörstels Sachkenntnis in Frage gestellt. Das änderte sich, als Hörstel begann,
kritische Fragen zu stellen und den Mangel an Geld, fehlende Zeit für Recherche,
den steigenden Druck auf die Redakteure und die fortschreitende Einschränkung der
Pressefreiheit kritisierte. Spätestens als Hörstel die CIA mit den Anschlägen des 11.
September 2001 in Verbindung brachte, war mit seiner Karriere in den Mainstream-
Medien Schluss. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei Siemens, der Gründung einer
Regierungsberatung und einem Job als Coach für ISAF-Führungskräfte der Bundeswehr,
ist Hörstel heute v.a. als unabhängiger Publizist tätig, der sich darauf konzentriert,
die Lügen und Verbrechen des westlichen Establishments aufzudecken.
Wohlgemerkt: Des WESTLICHEN Establishments! Denn nach Kritik an
Russland sucht man auf seiner Facebook-Seite, seinem Youtube-Kanal oder seiner
Webseite vergebens. Nicht dass Hörstel mit dem, was er über den Westen von sich
gibt, danebenläge. Nur: Während seine Artikel und Interviews über die „geopolitische
Lage“ vor Hass auf die US-Regierung, Goldman Sachs und das westliche Militär nur so
triefen, schätzt Hörstel Russland als armes Opfer der NATO-Aggression ein und stellt
dem Präsidenten Wladimir Putin als Staatsmann ein exzellentes Zeugnis aus. Deshalb
finden wir Hörstel auch regelmäßig präsent auf prorussischen Medienplattformen wie
dem Kreml-Sender „Russia Today“ oder dem Radiosender „Stimme Russlands“. Hier
eine Kostprobe von Hörstels Einschätzung Putins: /Putin] schwebt auf Wolke sieben,
was die Volksmeinung angeht zu seiner Präsidentschaft. Er wird getragen von einer riesigen
Unterstützung von weit über 80 bis 90 Prozent. Das ist etwas, worauf westliche Regierungen
nur neidisch schielen können.‘
A.3.
Osama
bin
Laden
-
Das
Terrorphantom
der
USA
Hörstel
wirft
dem
amerikanischen
Geheimdienst
CIA
vor,
den
internationalen
Terrorismus aufgebaut, finanziert und gesteuertzu haben. Damitliegter goldrichtig.
Osama bin Laden gehörte zu den von den USA unterstützten Terroristen, die 1979
für die USA gegen die Sowjetunion kämpfen sollten. Im Dezember 1979 wurde er
von seinem Chef, dem Prinzen Turki Faysal Al Saud (von 1979 bis 2001 Direktor des
saudischen Geheimdienstes) überredet, die finanzielle Leitung der geheimen Geschäfte
der CIA in Afghanistan zu übernehmen. Im Laufe von zehn Jahren investierte die
CIA zwei Milliarden Dollar in Afghanistan, um der UDSSR zu schaden, und führte
dabei die kostspieligsten Operationen ihrer Geschichte durch. Die saudischen und
amerikanischen Stellen rekrutierten Islamisten, bildeten sie aus, bewaffneten sie
und trieben sie in einen Dschihad (Heiligen Krieg) , um stellvertretend für die USA
die Sowjets zu bekämpfen und zu besiegen. Die CIA verlieh ihrem neuen Agenten
den Decknamen „Tim Osman“. Der pakistanische Geheimdienst „Inter Services
Intelligence“ (ISI) spielte eine Schlüsselrolle bei der Grundausbildung von bin
Ladens Dschihad-Kämpfern und kümmerte sich auch um ihre Waffenlieferungen
Terrorismus aufgebaut, finanziert und gesteuertzu haben. Damitliegter goldrichtig.
Osama bin Laden gehörte zu den von den USA unterstützten Terroristen, die 1979
für die USA gegen die Sowjetunion kämpfen sollten. Im Dezember 1979 wurde er
von seinem Chef, dem Prinzen Turki Faysal Al Saud (von 1979 bis 2001 Direktor des
saudischen Geheimdienstes) überredet, die finanzielle Leitung der geheimen Geschäfte
der CIA in Afghanistan zu übernehmen. Im Laufe von zehn Jahren investierte die
CIA zwei Milliarden Dollar in Afghanistan, um der UDSSR zu schaden, und führte
dabei die kostspieligsten Operationen ihrer Geschichte durch. Die saudischen und
amerikanischen Stellen rekrutierten Islamisten, bildeten sie aus, bewaffneten sie
und trieben sie in einen Dschihad (Heiligen Krieg) , um stellvertretend für die USA
die Sowjets zu bekämpfen und zu besiegen. Die CIA verlieh ihrem neuen Agenten
den Decknamen „Tim Osman“. Der pakistanische Geheimdienst „Inter Services
Intelligence“ (ISI) spielte eine Schlüsselrolle bei der Grundausbildung von bin
Ladens Dschihad-Kämpfern und kümmerte sich auch um ihre Waffenlieferungen
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