Industriesparten vergeben würde, wäre dies noch verheerender für den Geldbeutel
der Bewohner, da jedes Monopol-Unternehmen seine Preise anheben würde. Die
Verbindung zwischen den Exklusivlizenzen des Königs und der wachsenden Armut
wäre für die Bevölkerung allerdings offensichtlich. Der König müsste um seine Macht
fürchten, da keiner außer ihm für die wachsende Armut verantwortlich gemacht werden
könnte. In einer Demokratie existiert diese Art der Eigenverantwortung nicht, da der
demokratische Herrscher das Machtmonopol nur für einen kurzen Zeitraum ausnutzen
darf. Er wird es so schnell wie möglich an korporatistische Firmen ausverkaufen, um
seinen persönlichen Gewinn daraus zu ziehen. (siehe S.34 f.) Er kann die von ihm
erlassenen Steuererhöhungen und Exklusivlizenzen zudem unauffällig hinter Gesetzen
zum Wohl der Allgemeinheit verstecken. Die Steuererhöhung eines Königs kann
nur zu seiner Selbstbereicherung dienen. Das Volk wird den König stürzen, wenn
er zu gierig geworden ist und seine Zukunft sowie die Zukunft seiner Nachfahren
werden für immer zerstört sein. Steuererhöhungen in einer Demokratie können
stattdessen als Hilfe für die Allgemeinheit verkauft werden. Politiker, die Steuern
erhöhen, werden nicht brutal gestürzt, sondern - wenn überhaupt - abgewählt. Ihre
Fallhöhe ist gleich null, da sie sich durch die Ausbeutung des Machtmonopols in
kürzester Zeit extrem bereichern konnten. Oft werden sie dabei nicht direkt bestochen,
sondern bekommen von den Korporatisten einen profitablen Beraterjob nach ihrer
politischen Karriere. So ist das Ende ihrer politischen Laufbahn oft das Beste, was
ihnen passieren kann. Selbst wenn Politiker unbestechlich sind, bedeutet eine verlorene
Wahl für sie allerhöchstens Arbeitslosigkeit. Ein König setzt dagegen mit schlechten
Entscheidungen sein gesamtes Eigentum und die Zukunft seiner Familie aufs Spiel.
(siehe S.47) Korporatismus und Demokratie sind aufgrund dieser Sachverhalte ähnlich
eng miteinander verknüpft wie auch Korporatismus und Psychopathie. Psychopathen
nutzen den Korporatismus, der am besten in einer Demokratie funktioniert.
Essenzielle Psychopathen wie die Rothschilds haben all diese Sachverhalte exakt
analysiert und verstanden, sodass sie mit der riesigen Hilfe des Geldmonopols aus dem
Hintergrund an einer Weltregierungarbeiten können. Dasssich essenzielle Psychopathen,
wie von Lobaczewski beschrieben, immer hinter einer Regierung formieren (siehe S.22),
muss bedeuten, dass sich auch hinter einer Weltregierung eine Gruppe essenzieller
Psychopathen formieren wird. Die Finanzierung der Oktoberrevolution war nur
einer der Schachzüge der Rothschilds auf dem Weg zur Weltregierung. Eine
Zusammenfassung der Machenschaften der Rothschild-Familie würde den Rahmen
dieses Buches sprengen. Sie sollten dafür mein erstes Buch „Die Rothschilds - Eine
Familie beherrscht die Welt“ lesen. Ich wollte in diesem Buch lediglich die historischen
Fakten liefern, um die politische Situation des heutigen Russlands zu erklären. Nach
der von Rothschild-Banken finanzierten Oktoberrevolution folgten über 70 Jahre
Sowjetunion, deren wirtschaftlicher Totalbankrott stets durch Technologietransfers
von korporatistischen, mit den Rothschilds vernetzten Firmen verhindert wurde.
Suttons zu Anfang erwähnte Studie „Western Technology and Soviet Economic
Development“ (siehe S.57) liefert dafür ähnlich erdrückende Beweise wie das von
mir zitierte Werk „Wallstreet and the Bolshevik Revolution“. Ich erachte es jedoch

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