im Korporatismus von den Produktiven zu den Unproduktiven umverteilt wird. Der
Moderator Ken Jebsen wird sicher nicht von sich behaupten, ein Kommunist zu sein,
doch er fördert mit Aussagen wie der folgenden den Übergang vom Korporatismus
in den Sozialismus/Kommunismus: Wenn die großen Konzerne in Europa ihre Steuern
bezahlen würden, hätten wir gar keine soziale Schieflage.“ Anstatt gegen den Staat und
die Steuern zu rebellieren, fordert Jebsen noch mehr davon.

A.2. Die Finanzierung der Oktoberrevolution

Um nun endlich zum Hauptthema dieses Buches überzuleiten, werde ich
aufzeigen, wie Agenten der Rothschilds in der russischen Oktoberrevolution 1917
eine allmächtige Regierung finanzierten, die sie ohne die Angst vor Konkurrenz
monopolistisch ausbeuten konnten: Der Historiker Anthony C. Sutton wertete Akten
des amerikanischen Außenministeriums aus und glich diese mit Informationen aus
der Geschichtsschreibung, Biographien und persönlichen Dokumenten ab. Er kam zu
einem erstaunlichen Ergebnis: Die Zentrale der bolschewistischen Weltrevolution
war im weit entfernten New York City zu finden.

Der Engländer war zunächst Ökonomie-Professor an der California State University
und arbeitete später als Historiker am renommierten Hoover-Institut der Stanford
Universität. Bevor er seine Aufmerksamkeit auf die heimtückischen Aktivitäten
der internationalen Bankiers gerichtet hatte, war er in akademischen Kreisen hoch
angesehen und wurde u.a. von dem Rothschild-Agenten Zbgniew Brzezinski zitiert.°
(siehe S.14) In seiner dreiteiligen Studie „Western Technology and Soviet Economic
Development“ wies Sutton detailliert nach, dass praktisch die gesamte zivile und
militärische Industrie der Sowjetunion vom Westen aufgebaut wurde. Da er über seine
eigenen Ergebnisse äußerst erstaunt war, widmete er den Rest seiner akademischen
Karriere der Frage nach dem „Warum“. Welches Interesse sollten Amerikaner daran
haben, ihren russischen Feind aufzubauen? In seinen darauffolgenden Studien fand er
heraus, dass Wallstreet-Banken den Aufstieg Hitlers, die Wahl Franklin D. Roosevelts
und die bolschewistische Oktoberrevolution finanziert hatten. Lenin, Roosevelt und
Hitler einte ein gemeinsamer Nenner, der für die Bankiers entscheidend war -
Sie waren Sozialisten: Ein Sozialist (Lenin), ein vermeintlich gemäßigter Sozialist
(Roosevelt) und ein Nationalsozialist (Hitler). Sozialisten befürworten naturgemäß
starke Regierungen, und nur starke Regierungen können Korporatismus ermöglichen.

Da sich viele Vertreter der alternativen Medien als Gegner westlicher Banken
präsentieren und gleichzeitig Putins Russland als letzte Bastion gegen deren bösartige
Pläne unterstützen, muss ich zuerst historisch aufzeigen, wie diese westlichen Banken
das heutige Russland erst möglich gemacht haben. Inzwischen ist es dank der Arbeit
von Anthony C. Sutton und seinem Buch „Wallstreet and the Bolshevik Revolution“
kein Geheimnis mehr, dass die kommunistische Oktoberrevolution ein Projekt von
Rothschild-Agenten war, die ihr korporatistisches Geschäftsmodell auf der ganzen
Welt verbreiten wollten. Hierbei sind v.a. zwei Rothschild-Agenten zu nennen: J.P
Morgan und John D. Rockefeller mit ihren kaum entwirrbaren Bankennetzen. Ich

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