nutzen die Rothschilds und der Großteil der heutigen Milliarden-Unternehmen die
Regierungen, um ihre Marktposition zu sichern. Die Vorstandschefs und Manager
dieser Unternehmen sind ebenso wie die Chefs der sie finanzierenden Banken nur der
verlängerte Arm der Politik. Der Erfolg ihrer Unternehmen basiert nicht auf ihren
Fähigkeiten als Geschäftsmänner, sondern auf der Ausschaltung der Konkurrenz durch
die Politik. Das Wirtschaftssystem, in dem der Staat bestimmten Unternehmen Vorteile
gewährt, um deren Monopol zu sichern, nennt sich Korporatismus. Im Internet habe
ich eine prägnante Zusammenfassung des Korporatismus gefunden:

1. Ein Großunternehmen verliert den Wettbewerb um Kunden zunehmend und nutzt
deshalb seinen Einfluss auf die Politik, um seinen Wirtschaftsbereich ‚regulieren‘ zu lassen.

2. Der Staat erlässt umfangreiche Vorschriften, fiir die sich das Großunternehmen eingesetzt
hat, die es mitgestaltet hat und deren Kosten es sich leisten kann viele seiner Konkurrenten
jedoch nicht.

3. Mit weniger verbliebenen Konkurrenten kann sich das Großunternehmen höhere
Preise und niedrigere Löhne erlauben sowie Konkurrenten auflaufen. Es wird zum
,marktbeherrschenden’ Megakonzern.

4. Nun stören sich immer mehr Menschen an der Größe und dem Einfluss des Megakonzerns.
In der Bevölkerung wird der Ruf nach staatlicher ‚Regulierung‘ immer lauter. Es
wiederholen sich die Punkte 2 und 3.%

Punkt Nummer 3 zeigt, dass korporatistische Unternehmen es sich erlauben
können, ihre Mitarbeiter niedriger zu bezahlen und höhere Preise zu verlangen. Es
ist deshalb falsch, zu behaupten, Unternehmen wie Amazon, McDonalds oder
Lufthansa wiirden ihre Mitarbeiter kapitalistisch ausbeuten. Sie beuten ihre
Mitarbeiter korporatistisch aus! Der Staat macht ihrer Konkurrenz Vorschriften,
während sie Steuervorteile genießen. Es gibt, entgegen der allgemeinen Meinung, auch
für überzeugte Kapitalisten Grund, auf ihren Arbeitgeber sauer zu sein, wenn dieser
ein korporatistisches Unternehmen ist, wie z.B. jeder der 30 DAX-Konzerne einer
ist. Leider zeigt Punkt 4, dass die Arbeitnehmer die Schuld fiir ihre Unterbezahlung
auf den Kapitalismus schieben. Dank der Desinformation durch die staatlichen
und korporatistischen Medien, stellen sie den Zusammenhang zwischen den
Eingriffen des Staates und ihrer Unterbezahlung nicht her. Deshalb entwickelt sich
Korporatismus zwangsläufig zu Sozialismus/Kommunismus, da die staatlichen
Regulierungen den Ruf nach mehr staatlichen Regulierungen lauter werden lassen.
Da der Erfolg der korporatistischen Unternehmen auf Täuschung basiert, werden sich in
deren Fiihrungsetagen weit mehr Psychopathen tummeln als in anderen Unternehmen.
Da im Korporatismus schlechtes Verhalten eher belohnt wird als im Kapitalismus,
liefert er einen sehr guten Nihrboden fiir Psychopathie. Die Psychopathen wissen,
dass sie die Unproduktiven sind (siehe S.28). Deswegen begrüßen sie, wenn Eigentum

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