Außerdem erschaffen die Rothschilds ein Netzwerk aus persönlichen und
geschäftlichen Beziehungen, Geheimbünden sowie machterhaltender Heiratspolitik.
Geheimbünde predigen die psychopathische Ideologie der Rothschilds und lassen ein
Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen allen Mitgliedern des Geheimbundes entstehen
(siehe S.39). Die Heiratspolitik sorgt dafür, die Gene essenzieller Psychopathie
zu verbreiten und Loyalität zu schaffen. Durch förmlichere Beziehungen wie sie
zwischen Mitgliedern von Banken, Think Tanks oder Lobbyorganisationen wie der
Bilderberg-Gruppe herrschen, werden vor allem finanzielle Geschenke getauscht. Eine
Mitgliedschaft in einer Organisation des Rothschild-Netzwerks wird dem Mitglied
mit hoher Wahrscheinlichkeit in seiner Karriere zum Vorteil gereichen. Dieses
Netzwerk existiert zwar neben der Politik, doch ohne die Politik wäre es zwecklos,
denn es wurde geschaffen, um die Machtmonopole zu steuern. Würde man das
Machtmonopol auf der ganzen Welt abschaffen, wäre auch dieses Netzwerk
schlagartig machtlos.

Die alternativen Medien schlagen meistens folgenden Lösungsansatz gegen
die Rothschilds vor: Die Politiker sollten die Rothschilds vor Gericht stellen und
verurteilen. Supranationale Organisationen wie die NATO, die EU, IWF etc. müssten
abgeschafft werden, damit die Finanzmafia aus den USA die Menschen nicht mehr
ausbeuten kann. Der Austritt aus der EU und die deutsche Souveränität sind z.B.
eines der Steckenpferde des Compact-Magazins. Nehmen wir an, die Rothschilds,
alle Banker und alle Mitglieder supranationaler Organisationen fielen von heute auf
morgen tot um. Dies würde den von den Rothschilds gehegten Plan einer Weltregierung
zerstören! Doch solange unsere nationalen Regierungen erhalten bleiben, bleiben
auch unsere Freiheit und unser Eigentum einem ungerechten und unberechenbaren
Machtmonopol ausgeliefert. Was daraus folgt, erklärt Hans Hermann Hoppe: Im
Gegensatz zur ursprünglichen liberalen Ansicht besitzt jede Regierung, einschließlich
der lokalen Regierung, eine inhärente Tendenz zur Zentralisierung und letztlich
dahin, eine Weltregierung zu werden. Wenn erst einmal fälschlich akzeptiert wird,
dass es, um friedliche Kooperation zwischen zwei Individuen A und B herzustellen und
aufrechtzuerhalten, gerechtfertigt und notwendig ist, einen Gesetzgebungsmonopolisten X
zu haben, folgen zwei Schlüsse. Wenn es mehr als einen territorialen Monopolisten gibt, X,
Yund Z, dann kann es genauso wenig wie A und B ohne X, auch keinen Frieden zwischen
X, Yund Z geben, solange sie zueinander im Zustand der Anarchie verbleiben. Daher ist,
um das liberale desideratum des universellen und ewigen Friedens zu erfüllen, sämtliche
politische Zentralisierung und Vereinigung und letztendlich die Etablierung einer einzigen
Weltregierung gerechtfertigt und notwendig.°

Da es in der Natur eines Machtmonopols liegt, sich auszudehnen, muss es
auch ohne den Einfluss der Rothschilds zwangsläufig zu einer Weltregierung
kommen, wenn die überwiegende Mehrheit der menschlichen Bevölkerung ihr
jeweiliges Machtmonopol akzeptiert. Die heutigen 194 Staaten, die den Großteil
der globalen Landfläche bedecken, werden weiterhin im Konfliktzustand zueinander
stehen, solange sie nicht in eine Weltregierung integriert werden. Nehmen wir an,
es würden, wie in Hoppes Beispiel, nur noch drei Nationen existieren: X,Y, Z oder,

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