von
ihren
Regierungen
verursachte
Staatsdefizit
verantwortlich.
Nun
wurden
die
für
die Verschuldung verantwortlichen Regierungen zwangsläufig von „den Griechen“
gewählt. In einer Demokratie werden die Bürger in das zutiefst unmoralische
Machtmonopol miteingespannt, sodass die klare Trennung zwischen „Regierung“ und
„Regierten“ verschwindet. Damit ist plötzlich jeder für etwas verantwortlich, das früher
ein Privatproblem des Königs war.
die Verschuldung verantwortlichen Regierungen zwangsläufig von „den Griechen“
gewählt. In einer Demokratie werden die Bürger in das zutiefst unmoralische
Machtmonopol miteingespannt, sodass die klare Trennung zwischen „Regierung“ und
„Regierten“ verschwindet. Damit ist plötzlich jeder für etwas verantwortlich, das früher
ein Privatproblem des Königs war.
Der
Großteil
der
deutschen
alternativen
Medien
hat
sich
inzwischen
auf
den
Zins
(siehe S.158 f.) als eine der Grundursachen für die heutigen Probleme der Menschheit
festgelegt. Die sogenannte „Wissensmanufaktur“ des wohlhabenden Unternehmers
Andreas Popp, der sich in seiner Vorstellung auf der Webseite der Wissensmanufaktur
als „Dozent für Makroökonomie“ bezeichnet, leugnet, dass der Verleih des eigenen
Besitzes auf Freiwilligkeit basiert und schlägt stattdessen ein zinsfreies Geld für eine
bessere Welt vor. Natürlich müsste dieses zinslose Geld, wie heute schon, von einer
Zentralbank gedruckt werden, die das Geld zinsfrei verleiht. Da niemand dieses Geld
privat zinsfrei verleihen würde, müsste man jede Form von privaten Zinsgeschäften
verbieten. Zinsloses Geld würde sich noch schneller entwerten als das Geld in
unserem heutigen System, da der Zins auf das wertlose Papiergeld die Schuldner
heute diszipliniert, sich nicht zu viel davon zu leihen. Das Problem ist nicht der Zins,
sondern das Fiat-Geld - die Schaffung von Geld aus dem Nichts. Ein besonders
irreführendes Beispiel der Wissensmanufaktur und vieler anderer Zinskritiker ist das
Gedankenexperiments des „Josephspfennigs“. Darin wird erläutert, dass Joseph von
Nazareth, hätte er am 25. Dezember 2015 zu 5 Prozent Zinsen bei einer Bank angelegt,
heute ausgeschrieben so viele Euros besitzen würde: 23.911.022.046.136.200.000.000
.000.000.000.000.000.000. Wie schon erklärt, gibt es in unserem Fiat-Geld-System
aber nur risikofreie Zinsen, wenn man sein Geld auf die Bank bringt. Zinsen in einer
freien Welt wären mit einem Risiko verbunden und die Rückzahlung nicht garantiert.
Theoretisch könnte sich eine private Bank vertraglich darauf einigen, einem Anleger
jährlich 5 Prozent Zinsen zu zahlen. Das würde für die Bank keinen Sinn machen,
da eigentlich der Anleger der Bank Geld zahlen müsste, damit sie sein Geld verwahrt.
Möglich wäre es aber. Wenn es also unsinnigerweise dazu kommen sollte, dass eine
Bank einem Anleger verspricht, ihm über 2000 Jahre bedingungslos einen Kredit von 5
Prozent auszuzahlen, käme die monströse Summe aus dem Beispiel des Josephspfennigs
tatsächlich zusammen. Was dann passieren würde, ist einfach: Die Bank könnte die
Summe nicht auszahlen, da man Gold nicht ansatzweise so vermehren kann wie
Papiergeld. Damit hätte sich die Angelegenheit erledigt.
(siehe S.158 f.) als eine der Grundursachen für die heutigen Probleme der Menschheit
festgelegt. Die sogenannte „Wissensmanufaktur“ des wohlhabenden Unternehmers
Andreas Popp, der sich in seiner Vorstellung auf der Webseite der Wissensmanufaktur
als „Dozent für Makroökonomie“ bezeichnet, leugnet, dass der Verleih des eigenen
Besitzes auf Freiwilligkeit basiert und schlägt stattdessen ein zinsfreies Geld für eine
bessere Welt vor. Natürlich müsste dieses zinslose Geld, wie heute schon, von einer
Zentralbank gedruckt werden, die das Geld zinsfrei verleiht. Da niemand dieses Geld
privat zinsfrei verleihen würde, müsste man jede Form von privaten Zinsgeschäften
verbieten. Zinsloses Geld würde sich noch schneller entwerten als das Geld in
unserem heutigen System, da der Zins auf das wertlose Papiergeld die Schuldner
heute diszipliniert, sich nicht zu viel davon zu leihen. Das Problem ist nicht der Zins,
sondern das Fiat-Geld - die Schaffung von Geld aus dem Nichts. Ein besonders
irreführendes Beispiel der Wissensmanufaktur und vieler anderer Zinskritiker ist das
Gedankenexperiments des „Josephspfennigs“. Darin wird erläutert, dass Joseph von
Nazareth, hätte er am 25. Dezember 2015 zu 5 Prozent Zinsen bei einer Bank angelegt,
heute ausgeschrieben so viele Euros besitzen würde: 23.911.022.046.136.200.000.000
.000.000.000.000.000.000. Wie schon erklärt, gibt es in unserem Fiat-Geld-System
aber nur risikofreie Zinsen, wenn man sein Geld auf die Bank bringt. Zinsen in einer
freien Welt wären mit einem Risiko verbunden und die Rückzahlung nicht garantiert.
Theoretisch könnte sich eine private Bank vertraglich darauf einigen, einem Anleger
jährlich 5 Prozent Zinsen zu zahlen. Das würde für die Bank keinen Sinn machen,
da eigentlich der Anleger der Bank Geld zahlen müsste, damit sie sein Geld verwahrt.
Möglich wäre es aber. Wenn es also unsinnigerweise dazu kommen sollte, dass eine
Bank einem Anleger verspricht, ihm über 2000 Jahre bedingungslos einen Kredit von 5
Prozent auszuzahlen, käme die monströse Summe aus dem Beispiel des Josephspfennigs
tatsächlich zusammen. Was dann passieren würde, ist einfach: Die Bank könnte die
Summe nicht auszahlen, da man Gold nicht ansatzweise so vermehren kann wie
Papiergeld. Damit hätte sich die Angelegenheit erledigt.
Andere
vermeintliche
Geldexperten
in
den
alternativen
Medien
fordern
den
Goldstandard zurück, d.h. sie wollen, dass die Regierung das Monopol auf die
Geldproduktion bekommt, jedoch dieses Geld mit Gold hinterlegen muss. Das ist
erstens moralisch falsch, da der Staat seine Bürger auch in diesem Modell zwingt, sein
Geld zu benutzen. Zweitens hat in den letzten 150 Jahren jede Regierung, die einmal
einen Goldstandard hatte, diesen allmählich gelockert und zu guter Letzt abgeschafft.
Ein Goldstandard beseitigt nicht das Problem eines staatlichen Geldmonopols. Der
Ökonom Jörg Guido Hülsmann erklärt in seinem Werk „Die Ethik der Geldproduktion“,
Goldstandard zurück, d.h. sie wollen, dass die Regierung das Monopol auf die
Geldproduktion bekommt, jedoch dieses Geld mit Gold hinterlegen muss. Das ist
erstens moralisch falsch, da der Staat seine Bürger auch in diesem Modell zwingt, sein
Geld zu benutzen. Zweitens hat in den letzten 150 Jahren jede Regierung, die einmal
einen Goldstandard hatte, diesen allmählich gelockert und zu guter Letzt abgeschafft.
Ein Goldstandard beseitigt nicht das Problem eines staatlichen Geldmonopols. Der
Ökonom Jörg Guido Hülsmann erklärt in seinem Werk „Die Ethik der Geldproduktion“,
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