meisten Ländern der Erde - z.B. hier in Deutschland - kann sich der Bürger allerdings
legal vor der Inflation schützen. Das heißt, er kann z.B. Gold kaufen, anstatt sein
Papiergeld zu sparen, das jährlich an Wert verliert. Da Geld aber von der Regierung
zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt wurde und er seine Steuern durch
das Papiergeld begleichen muss, entsteht eine künstliche Nachfrage nach den
Papierscheinen. Diese Nachfrage basiert auf gesetzlichem Zwang und nicht auf
Freiwilligkeit, wie im Fall des Goldes. Der Clou ist, dass die Zentralbanken, die
das Papiergeld drucken, zwar ein Monopol von der Regierung bekommen, jedoch
- wie im Fall der Federal Reserve bekannt geworden - von privaten Anteilseignern
kontrolliert werden, über die strengste Geheimhaltung herrscht. Das Geldsystem
verschafft den Rothschilds Einfluss auf jede Regierung der Welt, da sie durch das
Monopol auf Geldschöpfung in einer Demokratie Politiker und Parteien finanzieren
können. Dass die Politiker das Geldmonopol niemals erwähnen oder gar abschaffen
würden, verdeutlicht, dass sie Marionetten der Rothschilds sind, die als essenzielle
Psychopathen wie Bormann und Beria (siehe S.22) weltweit im Hintergrund die
Fäden ziehen. Die Machtstruktur innerhalb der Zentralbanken steht fest und wird
nicht demokratisch festgelegt. So können die Rothschilds die Politik der Zukunft
bestimmen und über Jahrzehnte langfristig planen.

Die Einführung der Demokratie trug entscheidend dazu bei, dass sich das
Papiergeldsystem im 19. und 20. Jahrhundert etablierte. Hans Hermann Hoppe
schreibt: So sehr monarchistische Herrscher es auch versuchten, es gelang ihnen nicht,
ein reines Papiergeldmonopol zu etablieren, d.h. ein uneinlösbares Regierungspapiergeld,
das quasi aus dem Nichts und praktisch kostenlos erzeugt werden kann. Keiner einzigen
Person, nicht einmal einem König, konnte man ein derart aufSerordentliches Monopol
anvertrauen. Nur unter Bedingungen des demokratischen Republikanismus - der anonymen
und unpersönlichen Herrschaft - konnte dieses Kunststück vollbracht werden.” Der Grund
ist wieder die fehlende Eigenverantwortung. Demokratisch gewählte Politiker können
das Problem der Staatsschulden einfach an ihren Nachfolger weitergeben: Während ein
König Schulden gegenüber keineswegs abgeneigt ist, so ist er in dieser ‚natürlichen‘ Neigung
doch dadurch eingeschränkt, dass er als Privateigentümer der Regierung gilt und er und
seine Erben als für seine Schulden persönlich haftbar gelten (er kann im wörtlichen
Sinne Bankrott gehen oder von seinen Gläubigern gezwungen werden, Vermögenswerte
der Regierung aufzulösen). In deutlichem Unterschied dazu wird ein präsidialer
Regierungsverwalter für die in seiner Amtszeit aufgenommenen Schulden nicht
persönlich haftbar gemacht. Seine Schulden werden vielmehr als ‚öffentlich‘ betrachtet,
rückzahlbar durch zukünftige (gleichermaßen nicht haftbar zu machende) Regierungen.
Wenn aber jemand für seine Schulden nicht persönlich haftbar gemacht wird,
wird seine Verschuldung steigen, und der gegenwärtige Regierungskonsum wird zu
Lasten zukünftigen Regierungskonsums ausgeweitet. Um eine steigende öffentliche Schuld
zurückzuzahlen, müssen die der Öffentlichkeit auferlegten Steuern (oder die Geldinflation)
steigen.® Die Entwicklung in einer Demokratie, das Kollektiv anstatt die Herrscher
für die Staatsschulden verantwortlich .zu machen, sehen wir sehr deutlich an der
Griechenland-Krise. Die Medien verkaufen das Bild, „die Griechen“ wären für das

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