als eine Art Vorbild betrachteten. Das war eines der gemeinsamen Merkmale der Rothschilds
mit den Sachsen-Coburgs. (siehe S.53)*

Auch eine den Psychopathen eigene Ideologie, die die Nachkommen
dazu verpflichtet, am großen Werk ihrer Vorfahren weiterzuarbeiten, trägt zur
Aufrechterhaltung der Familiendynastie bei und wird andere Psychopathen anziehen,
die sich damit identifizieren konnen. Lobaczewski durchschaute die Rolle einer
Ideologie, Philosophie oder Religion, die eine ponerogene Gruppe wie die Rothschilds
braucht, um ihren Taten eine Bedeutung zu geben und ihr böses Werk über mehrere
Generationen fortzusetzen: Diese Menschen versuchen häufig, ihrem abweichenden
Leben mittels sozialer Hyperaktivität eine Bedeutung zu geben. Sie schaffen ihre eigenen
Mythen und Ideologien, bestehend aus einer Überkompensation ihrer Defizite [...]*

In einer ponerogenen Verbindung oder Gruppe ist es ein weit verbreitetes Phänomen,
eine eigene Ideologie zu besitzen, die deren Aktivitäten in jedem Fall rechtfertigt und einen
Grund für motivierende Propaganda darstellt. Sogar ein kleiner Haufen von Ganoven hat
seine eigene melodramatische Ideologie und pathologische Romantik. Die menschliche
Natur verlangt, dass abscheuliche Dinge mit einer überkompensierenden Mystik
überstrahlt werden, damit das Gewissen beruhigt und das Bewusstsein und die
kritischen Fähigkeiten getäuscht werden, ob es nun einen selbst betrifft, oder andere
Menschen. Wenn man einer solchen ponerogenen Vereinigung ihre Ideologie entziehen
könnte, bliebe nichts zurück außer psychologische und moralische Pathologie, nackt und
unattraktiv.

Fakt ist, dass Geheimreligionen existieren, mit denen sich die Elite ihre
Verbrechen schonfirbt oder mystisch romantisiert (siehe S.229). Für sie dient
die Errichtung einer Weltregierung einem höheren Ziel, welches innerhalb der
entsprechenden Geheimlehre zu finden ist. So studierte der Griindervater der
Rothschild-Dynastie Mayer Amschel Rothschild die jüdische Geheimlehre Kabbala,
die ihm bestätigte, dass die Gebote Gottes missverstanden wurden. Er glaubte
nach dem Kontakt mit der Kabbala an ihre Lehren der „Heiligen Sünde“ und der
Umkehrung aller biblischer Gesetze in ihr Gegenteil, um die Riickkehr des Messias
zu erreichen. Die Kabbala - oder zumindest seine Interpretation der Kabbala - befahl
ihm, die alte Weltordnung zu zerstören, indem Verbote zu Geboten werden sollten.
Die Inhalte einer menschenfeindlichen Lehre werden dem Psychopathen „wahr“
erscheinen, da sie seiner riicksichtslosen Natur entsprechen. (siehe S.26) Mit dieser
Lehre hat er die Rechtfertigung, seine egoistischen Ziele weiter zu verfolgen. Als
der Journalist Alex Jones eine Zeremonie des jährlichen Elite-Treffens ,, Bohemian
Grove” infiltrierte, wurde er Zeuge einer okkulten Zeremonie, die exakt mit dem
Geisteszustand essenzieller Psychopathen zusammenpasst: Die Zeremonie nennt sich
,Cremation of Care“ (Eindscherung des Mitgefiihls). Dabei handelt es sich um eine
Art Verspottungsritual, bei der eine Puppe, die das Mitgefühl symbolisieren soll, auf
einem Altar verbrannt wird. Die Teilnehmer des Rituals sollen dabei symbolisch ihr
eigenes Mitgefühl verbrennen bzw. abwerfen. Wenn man das okkulte Brimborium
ignoriert, blickt man schlicht auf Psychopathen, die ihre psychische Andersartigkeit
zelebrieren.

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