Menschen
ungleich
verteilt
sind,
folgt,
dass
Personen
mit
diesen
spezifischen
Merkmalen
und Fähigkeiten im Vergleich zu Personen ohne sie einen klaren Vorteil im Wettbewerb
um knappe Ressourcen (wirtschaftlichen Erfolg) besitzen.?° Unter einer Regierung liegt
der Unterschied zwischen Durchschnittsmenschen und Psychopathen darin,
dass die Psychopathen aus dem System Vorteile ziehen. Sie wollen über andere
herrschen und skrupellos möglichst viel Wohlstand mit möglichst wenig Arbeit
anhäufen. Für die über 90prozentige Mehrheit der restlichen Menschen hat eine
Regierung allerdings nur Nachteile. Die logische Reaktion der Menschen auf eine
Regierung wäre folglich, sie abzulehnen. Warum sich die Menschen stattdessen lieber
dem System eines Staates anpassen und zu politischen Tieren werden, ist mit einem
psychologischen Trick der Psychopathen erklärbar. Lobaczewski verstand leider nichts
von Marktwirtschaft, doch er erkannte, dass Psychopathen Ideologien nutzen, um das
logische Denken ihrer Mitmenschen zu verzerren. Sein eigenes Denken war indes in
Bezug auf Staaten sehr verzerrt. So glaubte er, eine Regierung, die mit Experten der
Ponerologie bestückt wäre, würde alle Probleme lösen, die er in seinem Buch erläutert.
Er verstand nicht, dass das Konzept einer Regierung auf psychopathischem Denken
basiert, da es das Selbsteigentum - das wichtigste moralische Prinzip der Menschen -
untergräbt. Lobaczewski zeigte zwar Ansätze kapitalistischen Denkens, z.B. indem er
erkannte, dass totalitäre Systeme nie den Talentfundus einer Gesellschaft ausnutzen und
Menschen mit den höchstmöglichen Intelligenzquotienten - die unter Psychopathen
nicht vorkommen - vom Ausleben ihrer Fähigkeiten abhalten. Er gelangte aber nicht
zu der Schlussfolgerung, dass das positive Gegenstück einer totalitären Regierung, die
die Talente der Genies unterdrückt, überhaupt keine Regierung ist.
und Fähigkeiten im Vergleich zu Personen ohne sie einen klaren Vorteil im Wettbewerb
um knappe Ressourcen (wirtschaftlichen Erfolg) besitzen.?° Unter einer Regierung liegt
der Unterschied zwischen Durchschnittsmenschen und Psychopathen darin,
dass die Psychopathen aus dem System Vorteile ziehen. Sie wollen über andere
herrschen und skrupellos möglichst viel Wohlstand mit möglichst wenig Arbeit
anhäufen. Für die über 90prozentige Mehrheit der restlichen Menschen hat eine
Regierung allerdings nur Nachteile. Die logische Reaktion der Menschen auf eine
Regierung wäre folglich, sie abzulehnen. Warum sich die Menschen stattdessen lieber
dem System eines Staates anpassen und zu politischen Tieren werden, ist mit einem
psychologischen Trick der Psychopathen erklärbar. Lobaczewski verstand leider nichts
von Marktwirtschaft, doch er erkannte, dass Psychopathen Ideologien nutzen, um das
logische Denken ihrer Mitmenschen zu verzerren. Sein eigenes Denken war indes in
Bezug auf Staaten sehr verzerrt. So glaubte er, eine Regierung, die mit Experten der
Ponerologie bestückt wäre, würde alle Probleme lösen, die er in seinem Buch erläutert.
Er verstand nicht, dass das Konzept einer Regierung auf psychopathischem Denken
basiert, da es das Selbsteigentum - das wichtigste moralische Prinzip der Menschen -
untergräbt. Lobaczewski zeigte zwar Ansätze kapitalistischen Denkens, z.B. indem er
erkannte, dass totalitäre Systeme nie den Talentfundus einer Gesellschaft ausnutzen und
Menschen mit den höchstmöglichen Intelligenzquotienten - die unter Psychopathen
nicht vorkommen - vom Ausleben ihrer Fähigkeiten abhalten. Er gelangte aber nicht
zu der Schlussfolgerung, dass das positive Gegenstück einer totalitären Regierung, die
die Talente der Genies unterdrückt, überhaupt keine Regierung ist.
Was
Lobaczewski
richtig
analysierte,
war
die
Anwendung
einer
Ideologie
durch die Psychopathen, um ihren Untergebenen die neue Tyrannei schmackhaft
zu machen. Sie ist die Eintrittskarte der Psychopathen in die Köpfe der
Durchschnittsmenschen. Da zu dem Zeitpunkt, als Lobaczewski das Buch schrieb,
das vermeintlich kapitalistische Amerika und das kommunistische Russland gegenseitig
mit nuklearem Erstschlag drohten und er die blutige Geschichte der Katholischen
Kirche und auch des Islams kannte, kam er zu dem Schluss, der Inhalt der Ideologie
spiele keine Rolle, solange ein psychopathisch veranlagter Führer sie vertrete, der einen
signifikanten Anteil einer Nation mit seinem pathologischen Denken infiziere. Die
Krankheit des Bösen könne unter jeder Ideologie auftreten, solange Psychopathen mit
der Ideologie arbeiteten. Einen gemeinsamen Nenner, den Lobaczewski in seinem
Buch nicht herausarbeitet, haben jedoch alle Ideologien, die zur Entstehung des
Bösen beitragen: Sie befürworten einen Staat. Eine Ideologie, die zur Entstehung
des Bösen beiträgt, muss eine politische Ideologie sein. Wikipedia bietet uns zwei
Definitionen von „Ideologie“ an: Die erste bezeichnet eine Weltanschauung, egal welcher
Art. Die zweite bezeichnet eine Meinung, die mit der Absicht vertreten wird, andere
oder sich selbst zu täuschen?” Eine politische Ideologie entspricht eindeutig der zweiten
Definition, da für Politik keine moralische Rechtfertigung existiert. Lobaczewski stellte
zwar fest: [Psychopathen) streben häufig nach politischer Macht, um im Namen einer
passend vorbereiteten Ideologie den Gesellschaften ihre passende Gesetzgebung aufzuerlegen,
durch die Psychopathen, um ihren Untergebenen die neue Tyrannei schmackhaft
zu machen. Sie ist die Eintrittskarte der Psychopathen in die Köpfe der
Durchschnittsmenschen. Da zu dem Zeitpunkt, als Lobaczewski das Buch schrieb,
das vermeintlich kapitalistische Amerika und das kommunistische Russland gegenseitig
mit nuklearem Erstschlag drohten und er die blutige Geschichte der Katholischen
Kirche und auch des Islams kannte, kam er zu dem Schluss, der Inhalt der Ideologie
spiele keine Rolle, solange ein psychopathisch veranlagter Führer sie vertrete, der einen
signifikanten Anteil einer Nation mit seinem pathologischen Denken infiziere. Die
Krankheit des Bösen könne unter jeder Ideologie auftreten, solange Psychopathen mit
der Ideologie arbeiteten. Einen gemeinsamen Nenner, den Lobaczewski in seinem
Buch nicht herausarbeitet, haben jedoch alle Ideologien, die zur Entstehung des
Bösen beitragen: Sie befürworten einen Staat. Eine Ideologie, die zur Entstehung
des Bösen beiträgt, muss eine politische Ideologie sein. Wikipedia bietet uns zwei
Definitionen von „Ideologie“ an: Die erste bezeichnet eine Weltanschauung, egal welcher
Art. Die zweite bezeichnet eine Meinung, die mit der Absicht vertreten wird, andere
oder sich selbst zu täuschen?” Eine politische Ideologie entspricht eindeutig der zweiten
Definition, da für Politik keine moralische Rechtfertigung existiert. Lobaczewski stellte
zwar fest: [Psychopathen) streben häufig nach politischer Macht, um im Namen einer
passend vorbereiteten Ideologie den Gesellschaften ihre passende Gesetzgebung aufzuerlegen,
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